Der Außenbereich im Homburger KOI - Bild: Stephan Bonaventura

Regen, Sonne, Regen, Sonne, Regen, Sonne…tatsächlich ist die Abwechslung in Sachen Wetter dieser Tage ziemlich heftig und für viele gewiss auch nervig. Denn zum Sommer gehört auch das Freibad und bei Regen überlegt man sich das sicher zweimal. Wie gut, dass mittlerweile, im KOI Homburg, die Sauna- und Hallenbadbereiche wieder geöffnet sind.

Eigentlich ist jetzt alles wieder wie eh und je – nur mit ein paar wenigen Ausnahmen. Man kann im beliebten KOI am Rande der Stadt den Außenbereich genießen, man kann aber auch im Innenbereich seine Bahnen ziehen oder die Hitze der Saunen auf sich wirken lassen. Ein Umstand, der noch vor kurzer Zeit angesichts der Pandemievorschriften unmöglich gewesen wäre. Daher ist man hier froh, dass mit den neuen Verordnungen endlich wieder ein gutes Stück Normalität in die Location zurückgekommen ist.

Der Saunabereich ist übrigens nicht nur einfach wieder offen, er erlebt auch teilweise eine Art Neubelebung. Übersetzt bedeutet dies: Die KOI-Sauna, welche die heißeste Sauna vor Ort ist, wurde komplett kernsaniert. „Wir haben die Sauna ganz neu gestaltet und die Zeit wirklich genutzt um uns etwas wirklich Schönes einfallen zu lassen“, schwärmt Marketingleiterin Lisa-Marie Grunder. Das japanische Flair kommt jetzt insgesamt noch mehr zur Geltung und man ist in der Lage die Lichtstimming mir abwechselnden Motiven vielfach beeinflussen zu können. Ob vor Ort oder auch auf der Facebookseite des KOI bleiben die positiven Resonanzen nicht aus. Eine Userin beschreibt es so: „Die Renovierung der KOI-Sauna ist mehr als gelungen. Einladende Materialien (Bambus), helle Farben – alleine schon deshalb wirkt sie doppelt so groß wie vor dem Umbau. Die beleuchteten Bilder runden das ab. Auch das Klima in der Sauna ist perfekt. Eine richtig tolle Wohlfühlsauna wurde da geschaffen!“

Die KOI Sauna – Bild: Stephan Bonaventura

„Wir waren die ersten Tage innerhalb von Stunden komplett ausgebucht, der Andrang war riesig“, erinnert sich Lisa-Marie Grunder. Und die Situation habe sich zwar entspannt, dennoch würden gerade die Wochenenden saunamässig immer sehr früh gebucht werden. Eine rechtzeitige Reservierung ist also wichtig. Wer unter der Woche eine der Saunen besuchen möchte, hat es da schon etwas entspannter.

Erinnern wir uns, wir sind immer noch in einer Pandemie und auch wenn es Lockerungen gibt, müssen sich die Besucher hier vor Ort weiterhin an gewisse Leitlinien halten. So sollte man untereinander immer auf den Mindestabstand achten und pro Sauna gilt es zu beachten, wieviele Schwitzwillige maximal erlaubt sind. Das ist insofern wichtig, da mal als Besucher ein Gesamtticket für den Saunabereich erwirbt und somit Selbstverantwortung gern gesehen ist. Natürlich, so erklärt Grunder, werden die Regeln auch zusätzlich von den Mitarbeitern überprüft. Bisher würde das alles sehr gut funktionieren. Erlaubt ist in der Sauna mittlerweile wieder das „Wedeln über dem Ofen“, es muss unmittelbar vor und nach einem Saunagang gelüftet werden, daher ist das „Nachschwitzen“ aktuell nur minimal möglich und natürlich wird hier durchgängig immer wieder desinfiziert.

Bild: Stephan Bonaventura

Thema Testpflicht: Hier könnte man im ersten Moment denken, dass man als Besucher des Außenbereichs aktuell keinen Test braucht, immerhin gilt z.B. für den Außenbereich von Restaurants eine entsprechende Regel. Doch falsch. Wer ein Ticket für die Liegewiese und das Außenbecken will, muss sich wie im Innen- und Saunabereich als genesen, geimpft oder getestet ausweisen können. Die Regelung gilt ab dem Alter von 6 Jahren. „Das liegt daran, dass wir ein Kombibad sind und man die einzelnen Bereich nicht voneinander trennen kann, erklärt Marketingleiterin Lisa-Marie Grunder.

Das Bad im Homburger KOI – Bild: Stephan Bonaventura

Durch die regenintensive Zeit wurde der Außenbereich natürlich in den letzten Tagen weniger genutzt. Sobald allerdings die Sonne rauskommt, würde man das Interesse direkt spüren, erzählt uns Grunder. Eine Reservierung braucht man übrigens nur für den Saunabereich. Durch die insgesamt großen Flächen sei draußen und im Bad insgesamt so viel Platz, dass man bisher, auch bereits vor Corona, hätte immer genug Gäste aufnehmen können.

Alles in allem ist der Betrieb im KOI also wieder ordentlich hochgefahren. Das hebt die Laune, sowohl bei Mitarbeitern als auch den vielen Besuchern. Woran man übrigens ebenfalls ein „Zurück zur Normalität“ deutlich erkennt, ist dass die Vereine, der Schwimmclub und Schwimmschule wieder im KOI regelmäßig aktiv sind. Auch das Schulschwimmen soll bald wieder beginnen.

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