Immer mehr Menschen suchen nach gut verständlichen medizinischen Informationen für ihren Alltag. Daran knüpft die Vortragsreihe „Medizin im Dialog: Expertise vom Winterberg“ an, die das Klinikum Saarbrücken gemeinsam mit der Stadtbibliothek Saarbrücken und der VHS organisiert. Am Mittwoch, 4. Februar, geht es um ein Thema, das für viele Betroffene eine große Rolle spielt: die Familienplanung bei und nach einer Krebserkrankung.
Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie sich eine Krebserkrankung auf Lebenspläne auswirkt und welche Möglichkeiten es gibt, die Fruchtbarkeit zu erhalten. Behandelt werden medizinische Optionen vor und nach einer Krebstherapie sowie Wege, mit den damit verbundenen emotionalen Belastungen umzugehen. Der Onkologe Gregg Frost, Chefarzt für Hämatologie und Onkologie im Klinikum Saarbrücken, erläutert, warum eine sorgfältige Abstimmung nach abgeschlossener Therapie wichtig ist, welche Schritte sinnvoll sind und was bei der Planung berücksichtigt werden sollte.
Die Psychoonkologin Doris Schwarz-Fedrow von der Saarländischen Krebsgesellschaft e.V. geht auf psychologische und soziale Fragestellungen rund um die Familienplanung nach Krebs ein. Als Leiterin der Beratungsstellen informiert sie über vorhandene Unterstützungsangebote und zeigt, wie Betroffene und Angehörige Entlastung finden können und warum eine frühzeitige psychosoziale Begleitung empfohlen wird. Die Veranstaltung „Hoffnung und Zukunft – Familienplanung bei Krebs“ findet am Mittwoch, 4. Februar 2026, um 18 Uhr im vhs-Zentrum, Saal 3 OG, Schlossplatz, 66119 Saarbrücken, statt. Die kostenfreie Anmeldung ist bei der VHS Saarbrücken unter der Kursnummer 2726 online möglich.





















