Bild: Bill Titze.

23 junge Feuerwehrleute waren am Wochenende bei einer Übung im Homburger Zentrum im Einsatz. Rund eine dreiviertel Stunde dauerte es, dann war der „Scheunenbrand“ auf vorbildliche Art und Weise gelöscht. Auch deshalb, weil die Nachwuchsfeuerwehr Homburg-Mitte das Üben in der Praxis gewohnt ist.

„Wasser marsch!“, schallte es über das Gelände des Forstbetriebs Ruffing in direkter Nachbarschaft zum Musikpark. Zum Glück waren jedoch keine Holzstämme der Firma unkontrolliert ij Brand geraten. Nein, Blaulicht tauchte aus einem anderen Grund dort auf. Wenige Minuten zuvor hatten nämlich Mitglieder der Feuerwehr Homburg einen großen Haufen Paletten angezündet. „Dieser soll einen Scheunenbrand simulieren, den die Kids nun löschen müssen“, erklärte der Jugendbeauftragte der Feuerwehr Homburg, Maximilian Reichhart, während im Hintergrund die Sirenen zu hören waren.

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Ganz überraschend kam der Einsatz für die 23 jungen Feuerwehrleute nicht, dass ein Einsatz bevorsteht, hatten sie schon zuvor gewusst. So hatten sie genügend Zeit, sich umzuziehen und auch die verwendeten Autos nochmal genau in Augenschein zu nehmen. Von denen waren vier Stück im Einsatz: Zwei Löschfahrzeugen, ein Wechselladerfahrzeug mit einem Wasserfass sowie ein Mannschaftstransportwagen.

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Vor Ort mussten die 19 Jungen und 4 Mädchen die Wasserversorgung aufbauen, den Verkehr auf der Straße absichern und natürlich den Brand selbst zu löschen. Dafür sind wie optimal vorbereitet, wie Reichhart erklärt. „Wir bilden sehr praxismäßig aus, das ist sehr realitätsnah. Beispielsweise nehmen die Kindern die Armaturen der Fahrzeuge selbst in die Hand und probieren sie aus.“ Auch Löschangriffe und die Wasserentnahme aus offenen Gewässern werden regelmäßig geübt. „So sind sie dann auch auf die aktive Wehr vorbereitet“, so der Jugendbeauftragte.

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Vorbereitet werden die Jungen und Mädchen auch auf den Alltag bei der Berufsfeuerwehr. Wie vor der Übung beim Forstbetrieb Ruffing. In den Stunden zuvor fand nämlich der traditionelle Berufsfeuerwehrtag statt. „Da werden beispielsweise verschiedene Einsatzszenarien vorgestellt“, sagt Reichhart. Doch natürlich besteht eine Mitgliedschaft bei der Jugendfeuerwehr nicht nur aus ernsten Angelegenheiten. So stand in diesem Jahr beispielsweise ein Ausflug in den Europapark Rust auf dem Programm. Den hatten die 23 Nachwuchsfeuerwehrleute bei der Übung „Scheunenbrand“ wohl kaum im Sinn. Konzentriert machten sie sich daran, das Feuer zu bekämpfen. Und siehe da: schon bald waren keine Flammen mehr zu sehen, sondern nur noch ein verkohlter Haufen Holz. Die viele Vorbereitung hatte sich gelohnt!

Bild: Bill Titze.
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