Symbolbild
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St. Ingbert sucht junge Stimmen, die mitreden, mitdenken und mitentscheiden wollen. Vom 8. bis 22. Juni 2026 können sich Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren für das neue Kinder- und Jugendparlament der Stadt bewerben. Das Gremium soll dafür sorgen, dass die Anliegen der nachwachsenden Generation im Rathaus nicht nur am Rande Erwähnung finden, sondern aktiv in kommunale Entscheidungen einfließen.

Unter dem Motto „Mach mit und gestalte deine Stadt!“ lädt die Verwaltung dazu ein, sich einzubringen – und zwar in einem Themenfeld, das so breit ist wie der Alltag junger Menschen selbst. Freizeitangebote, Sportplätze, Mobilität, Umweltschutz oder neue Veranstaltungsformate: Was junge Stimmen bewegt, soll künftig auch auf der politischen Agenda landen.

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Das Kinder- und Jugendparlament versteht sich als Sprachrohr und Werkstatt zugleich. Hier können die Mitglieder eigene Projekte anstoßen, mit Gleichgesinnten diskutieren und konkrete Veränderungen auf den Weg bringen. Statt nur über Politik zu reden, lernen die Jugendlichen, wie kommunale Entscheidungen entstehen – und wie man sie beeinflusst.

Die Stadt verweist auf den doppelten Gewinn einer solchen Mitarbeit. Wer sich engagiert, knüpft Kontakte über den eigenen Freundeskreis hinaus, sammelt Erfahrungen in demokratischen Prozessen und entwickelt ein Gespür dafür, wie Ideen den Weg von der ersten Skizze bis zur Umsetzung finden. Gleichzeitig erhält St. Ingbert eine Generation engagierter Mitgestalter, die ihre Heimat aktiv prägen wollen.

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Die Bewerbung selbst ist unkompliziert gehalten. Interessierte können ihre Unterlagen im genannten Zeitraum per E-Mail an die Abteilung Zentrale Dienste unter zentraledienste@st-ingbert.de senden. Wer den klassischen Weg bevorzugt, schickt seine Bewerbung postalisch an die Stadt St. Ingbert, Zentrale Dienste, Am Markt 12, 66386 St. Ingbert.

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Für die Stadt ist das neue Parlament mehr als ein symbolisches Angebot. Es ist der Versuch, jenen eine feste Bühne zu geben, die sonst oft erst dann gehört werden, wenn sie das Wahlalter erreicht haben. Ob aus dieser Einladung ein lebendiges Gremium wird, hängt nun an den Jugendlichen selbst – und an ihrem Willen, die nächsten Jahre St. Ingberts mitzugestalten.

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