Symbolbild
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Nach sieben Jahren an der Spitze der Bosch-Kommunikation zieht sich Christof Ehrhart zurück. Der 60-Jährige verlässt den Technologiekonzern zum 31. Dezember 2026 auf eigenen Wunsch, um sich künftig eigenen Projekten und Engagements außerhalb des Unternehmens zu widmen. Das teilte Bosch am Dienstag von seinem Stammsitz in Stuttgart aus mit.

Ehrhart hatte 2019 die Leitung der Kommunikation übernommen und damit eine Schlüsselrolle im Unternehmen inne. In seiner Verantwortung lagen die interne und externe Kommunikation weltweit, die Kontakte zu Politik, Verbänden und Interessengruppen sowie die strategische Führung der Marke Bosch. Es war eine Position, die weit über klassische Pressearbeit hinausging.

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Seine Laufbahn umfasst rund drei Jahrzehnte in internationalen Kommunikationsfunktionen. Wie sehr seine Arbeit auch nach außen wahrgenommen wurde, zeigt eine besondere Auszeichnung: Im Jahr 2024 wurde ihm der renommierte Deutsche Image Award verliehen – bereits zum zweiten Mal für seine Tätigkeit bei Bosch.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Asenkerschbaumer würdigte den scheidenden Kommunikationschef mit deutlichen Worten. „Das Unternehmen dankt Christof Ehrhart für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit und die gelungene kommunikative Führung für Bosch in einer sehr herausfordernden Phase seiner Geschichte“, erklärte er. Man wünsche ihm viel Erfolg für seine weiteren Schritte.

Ehrhart selbst sieht den Zeitpunkt seines Abschieds als bewusst gewählt. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Staffelholzübergabe in der Kommunikationsleitung des Unternehmens einzuleiten“, sagte er. Er danke allen Kolleginnen und Kollegen für das entgegengebrachte Vertrauen und blicke nun der Aufgabe entgegen, seine neu gewonnenen Freiräume zu nutzen.

Wer die Nachfolge antreten wird, ließ das Unternehmen zunächst offen. Bosch kündigte an, den Namen zu einem späteren Zeitpunkt bekanntzugeben. Der Personalwechsel fällt in eine Zeit, in der der Konzern mit rund 413.000 Mitarbeitenden weltweit und einem Umsatz von 91 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025 zu den größten Technologie- und Dienstleistungsunternehmen zählt – und damit auch die kommunikative Außenwirkung von besonderem Gewicht bleibt.

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