road construction, delimitation, construction site
Symbolbild - Foto: neelam279
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Autofahrer in Kirkel-Altstadt müssen sich auf einen langen Sommer und Herbst mit Umleitungen einstellen. Ab Montag, dem 24. August 2026, nimmt der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Angriff. Betroffen sind die Landstraßen L 114 und L 116 im Bereich von Ortsstraße und Bexbacher Straße – und zwar nicht mit einem oberflächlichen Flickwerk, sondern mit einer grundlegenden Erneuerung.

Geplant ist ein Vollausbau der Fahrbahn. Das bedeutet, dass der komplette Straßenaufbau abgetragen und neu hergestellt wird. Auch die Rinnenanlage kommt neu. Die Gemeinde Kirkel nutzt die Gelegenheit und lässt parallel dazu schadhafte Borde und Gehwege ausbessern, wo es nötig ist.

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Wer sich fragt, warum das Ganze so lange dauert, findet die Antwort in der schmalen Fahrbahn. Weil die Straße zu eng ist, um Verkehr an den Bauarbeiten vorbeizuführen, muss jeder Abschnitt voll gesperrt werden. Genau deshalb teilt der LfS das Projekt in acht Bauabschnitte auf – eine Vorgehensweise, die die Belastung für Anwohner und Verkehr so gering wie möglich halten soll.

Den Auftakt macht der Bereich zwischen dem Blies-Brückenbauwerk und der Reitanlage. Danach arbeiten sich die Bautrupps Stück für Stück durch den Ort, vorbei an den Einmündungen Turmstraße, Homburger Straße und Lappentascher Straße bis zur Hausnummer 49 in der Ortsstraße. An den betroffenen Kreuzungen regeln während dieser Phasen Ampeln den Verkehr. Der fünfte Abschnitt soll bis voraussichtlich zur Kalenderwoche 47 abgeschlossen sein.

Dann legt die Baustelle eine Winterpause ein. In dieser Zeit ist die Ortsdurchfahrt uneingeschränkt befahrbar. Erst im Frühjahr 2027 geht es mit den Abschnitten sechs bis acht weiter, die bis kurz hinter den Ortsausgang Richtung Bexbach reichen. Die konkreten Termine dafür will der LfS rechtzeitig bekanntgeben. Sämtliche Zeitangaben stehen ohnehin unter dem Vorbehalt passender Witterung und eines reibungslosen Ablaufs.

Für die Umleitung gibt es zwei Varianten. Während der ersten sechs Abschnitte führt die Strecke über die L 222 und L 119 Richtung Homburg, weiter auf der B 423 bis zur Autobahnanschlussstelle Homburg und über die L 219 zurück nach Kirkel-Altstadt. Für die letzten beiden Abschnitte gilt eine andere Route, die über die L 116 nach Bexbach, dann über L 115 und B 423 Richtung Homburg und schließlich über die L 219 zurückführt.

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Die Zufahrt zu den Anliegergrundstücken ist während der Arbeiten nur eingeschränkt möglich. Betroffene Haushalte erhalten dazu zusätzliche Informationen per Handzettel. Auch der Busverkehr wurde in die Planung einbezogen; über verlegte Haltestellen oder Fahrplanänderungen informieren die jeweiligen Linienbetreiber. Der LfS rechnet mit Verkehrsstörungen und rät allen, die auf der Strecke unterwegs sind, aktuelle Meldungen im Blick zu behalten und für die Umleitungen zusätzliche Fahrzeit einzuplanen.

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