Mit Blick auf die Forderungen der neuen IWF-Chefin Kristalina Georgiewa, dass die Mitgliedsstaaten in guten Zeiten Schulden abbauen, gleichzeitig aber selbst durch Investitionsprogramme wichtige Wirtschaftsimpulse setzen müssen, sieht sich Finanzminister Peter Strobel auf dem bisherigen Weg bestätigt: „Was bringt uns Wachstum ohne Stabilität? Das Saarland stellt die richtigen Weichen: Der Landeshaushalt wird konsequent konsolidiert, wir betreiben Vorsorge für konjunkturschwache Zeiten und setzen mit der Investitionsoffensive – im Rahmen unserer Möglichkeiten – richtungsweisende Impulse für die Zukunft.“

Die Delegationsteilnehmer werden darüber hinaus an diversen Gesprächsrunden teilnehmen. So beispielsweise mit Vertretern deutscher politischer Stiftungen in den USA, darunter Vertreter der Friedrich-Ebert-Stiftung, Hanns-Seidel-Stiftung oder der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im Finanzministerium treffen die Delegierten David Kautter, Abteilungsleiter für Steuerpolitik, und Lafaytte G. Chip Harter, stellvertretender Abteilungsleiter für internationale Steuerangelegenheiten.

Am Freitag (18.10.) findet dann die Jahrestagung des IWF statt, an der Finanzminister Peter Strobel teilnehmen wird. „Noch bis vor Kurzem haben wir über mögliche Risiken, Gefahren durch Handelskonflikte oder über eine sich eintrübende Konjunktur gesprochen. Jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem es globale Lösungen braucht. Ich bin gespannt, was hierzu auf der Jahrestagung vorgestellt und diskutiert wird.“

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