St. Ingbert hat seit dieser Woche eine eigene junge Stimme in der Kommunalpolitik. Am Montag, den 19. Oktober, kam das neu gewählte Kinder- und Jugendparlament, kurz KiJuPa, zu seiner ersten Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer begrüßte die jungen Abgeordneten und nahm ihnen anschließend das Gelöbnis ab, mit dem sie offiziell ihr Amt antraten.
Für Meyer ist das Gremium mehr als eine formale Einrichtung. „Gerade in diesen angespannten Zeiten ist es wichtig, jungen Menschen eine Stimme zu geben und ihre Sichtweisen zu berücksichtigen“, sagte der Oberbürgermeister. Besonders das Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hob er hervor: Er freue sich, dass die Jugendlichen so motiviert bei der Sache seien und ihre Stadt aktiv mitgestalten wollten.
Noch während der konstituierenden Sitzung bestimmten die Mitglieder, wer sie künftig nach außen vertritt. Nele Bonnert wurde zur Sprecherin gewählt und übernimmt damit die Führungsrolle im Parlament. An ihrer Seite steht Charlotte Keßler als stellvertretende Sprecherin. Die Aufgabe der Schriftführerin fiel Lemar Amish zu.
Untätig bleibt das Gremium nach dem Auftakt nicht lange. Bereits am Montag, den 2. November, kommen die Mitglieder um 16 Uhr erneut zusammen. Auf der Tagesordnung steht dann die Frage, wie das Parlament künftig arbeiten und seine Anliegen voranbringen will.
Hinter dem KiJuPa steht die Idee, Kindern und Jugendlichen einen festen Platz in der Stadtpolitik zu sichern. Als demokratisch gewähltes Gremium vertritt es die Interessen der jungen Menschen in St. Ingbert und eröffnet ihnen die Möglichkeit, eigene Vorschläge direkt einzubringen.
Mindestens einmal pro Quartal tritt das Parlament zusammen. Begleitet werden die jungen Abgeordneten dabei von einer erwachsenen Ansprechperson, die sie bei ihrer Arbeit unterstützt. Der Grundstein für eine lebendige Beteiligung der nächsten Generation ist in St. Ingbert damit gelegt.



















