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Aus dem Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik wird das Saarland Engineering Institute: Mit einem klaren Bekenntnis zur industriellen Transformation hat Wirtschafts- und Innovationsminister Jürgen Barke am Montagmorgen den offiziellen Startschuss für die strategische Neuausrichtung des renommierten Forschungsinstituts gegeben. Rund 33,8 Millionen Euro fließen aus dem Transformationsfonds zusätzlich zur institutionellen Förderung in das Vorhaben – ein deutliches Signal an Wissenschaft und Wirtschaft im Land.

Unter dem Motto „ZeMA goes SEI“ bündelt das weiterentwickelte Institut künftig seine Forschungskompetenzen in drei Zukunftsfeldern: intelligente Robotik, smarte Materialsysteme und Wasserstofftechnologien. Forschung, Technologietransfer und Bildung sollen dabei enger verzahnt werden als bisher. An der Seite des Ministers stellten die Geschäftsführer Prof. Dr. Susan Pulham und Prof. Dr.-Ing. Paul Motzki das Konzept vor Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor.

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„Wir sprechen heute nicht einfach über einen neuen Namen. Wir sprechen über den nächsten Entwicklungsschritt einer saarländischen Erfolgsgeschichte“, betonte Barke. Die Zukunft des Landes entscheide sich nicht in Strategiepapieren, sondern „in Laboren, Werkhallen und Entwicklungsabteilungen“. Genau dort setze das SEI an: als Ort, an dem aus Ideen Anwendungen werden und Forschung in wirtschaftliche Wertschöpfung übersetzt wird.

Für die beiden Geschäftsführer liegt der Schlüssel in der interdisziplinären Verzahnung. Ingenieurwissenschaften träfen am SEI auf Informatik, Naturwissenschaften und sogar auf medizinische Fragestellungen, erklärten Pulham und Motzki. Es gehe darum, vorhandene Kompetenzen sichtbar zu machen, neue Synergien zu schaffen und gemeinsame Schwerpunkte zu setzen. Davon profitiere nicht nur die Innovationskraft im Land, sondern auch die internationale Wahrnehmung des Standorts „weit über die saarländischen Grenzen hinaus“.

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Das finanzielle Fundament der Neuausrichtung steht. Mit den Mitteln aus dem Transformationsfonds wird gezielt jene Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur aufgebaut, die für die drei Schwerpunktfelder nötig ist. Im Bereich der intelligenten Robotik sollen vor allem kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung erhalten, um moderne Automatisierungs- und KI-Lösungen schneller in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Bei den smarten Materialsystemen kann das Saarland auf seine internationale Spitzenstellung bei Formgedächtnislegierungen und elastokalorischen Technologien aufbauen.

Der dritte Schwerpunkt, die Wasserstofftechnologien, zielt auf die praktische Anwendung. Unternehmen sollen künftig konkrete Lösungen testen und marktreif weiterentwickeln können. Damit reiht sich das SEI in jene Anstrengungen ein, mit denen das Saarland seinen Umbau zu einem zukunftsfesten Industriestandort vorantreibt.

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In den vergangenen 15 Jahren hatte sich das ZeMA als anwendungsnahes Forschungsinstitut mit internationaler Strahlkraft etabliert. Das Saarland Engineering Institute soll diese Arbeit nun konsequent fortschreiben – als Plattform, auf der Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen ihre Stärken zusammenführen. Ziel ist es, den Weg von der Idee bis zum marktfähigen Produkt zu verkürzen und wissenschaftliche Exzellenz, technologischen Fortschritt und industrielle Anwendung dauerhaft enger zu verknüpfen.

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