Vier Wettbewerbsabende, fünfzehn Künstlerinnen und Künstler, eine altehrwürdige Industriekulisse: Die St. Ingberter Pfanne geht 2026 in ihre 41. Runde – und die Jury hat nun das vollständige Programm des renommierten Kleinkunstwettbewerbs vorgelegt. Was die Zuschauer in der Alten Schmelz erwartet, ist ein bewusst breit gefächertes Spektrum, das von klassischem Kabarett über Musikcomedy und Death-Comedy bis hin zum Poetry-Slam reicht.
Auftakt ist am 5. September. AnnPhie Fritz eröffnet den Abend mit feministisch geschärftem Witz und pointierten Alltagsbeobachtungen, ehe André Herrmann sein Kabarett auf die Bühne bringt – sprachlich präzise, im Tempo hoch und stets mit treffsicheren Pointen, in denen Persönliches und Politisches ineinandergreifen. Den Schlusspunkt setzt die Heidelberger A-cappella-Formation NOICE mit ihrem Programm „Echoes of Emotion“, getragen von modernen Arrangements und kraftvollen Stimmen.
Der zweite Wettbewerbstag am 6. September gehört zunächst dem Duo Die Grabowski, das rabenschwarzen Humor, musikalisches Können und skurrile Geschichten aus dem Milieu der Totengräber zusammenführt. Anschließend nimmt das deutsch-schweizerische Duo Hart auf Hart die kleinen Missverständnisse des Alltags unter die satirische Lupe und zeichnet ein verspieltes Bild zwischenmenschlicher Beziehungen. Pam Pengco beschließt den Abend mit schnellem, direktem Stand-up, der Rollenbilder, Dating und Körperideale ungeschönt seziert.

Foto: Nico Stolz
Am 8. September übernimmt zunächst Stefan Unser die Bühne und verbindet Poetry-Slam mit Stand-up-Elementen zu Reflexionen über Bildung, Menschsein und die kleinen Absurditäten des Alltags. Samuel Kilian widmet sich in „Was sich liebt, das likt sich“ mit musikalischer Comedy und analytischem Blick dem digitalen Dating. Den Abschluss gestaltet Gregor Pallast, der Politik, Medien und gesellschaftliche Entwicklungen mit scharfer Satire und klarer Haltung kommentiert.
Der letzte Wettbewerbsabend am 9. September beginnt mit „Gevatter Unser“: Der Tod stellt die großen Fragen zwischen Diesseits und Jenseits und verknüpft schwarzen Humor mit Musik und Improvisation zu einem makaber-lebensfrohen Bühnenabend. Inka Meyer wirft in „Zurück in die Zugluft“ einen pointierten Blick auf Selbstoptimierung, Dauerstress und Sinnsuche. Nils Brunschede beschließt den Wettbewerbsteil mit kabarettistischen Chansons über Liebe, Dating und Familie – musikalische Erzählkunst zwischen Romantik und Pointe.
Der eigentliche Höhepunkt folgt am 11. September: Ab 19 Uhr wird in der Industriekathedrale der Alten Schmelz die Preisverleihung der 41. St. Ingberter Pfanne gefeiert. Die ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler präsentieren dann noch einmal Ausschnitte aus ihren Programmen, bevor die Trophäen vergeben werden.
Alle Veranstaltungen starten um 19 Uhr. Der Vorverkauf für Abonnements beginnt am 6. Juli 2026, Einzeltickets sind ab dem 3. August 2026 erhältlich. Karten gibt es online unter www.reservix.de, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert.






















