Fernsehempfang ist im Saarland je nach Gemeinde ab dem 15. oder 16. Januar 2019 nicht mehr in analoger Form möglich. Sämtliche Übertragungswege – ob Satellit, Antenne, Kabel oder IPTV – sind ab diesem Datum umfassend digital.

„Die vollständige Umstellung von analoger auf digitale Technik im TV-Kabel ist eine Voraussetzung, um über 200.000 saarländische Haushalte zukünftig mit Gigabit-Internet über das Glasfaser-TV-Kabel zu versorgen. Zudem bringt sie für die betroffenen Haushalte verbesserte Bild- und Tonqualität der übertragenen Angebote und mehr Programmvielfalt. Die LMS begleitet die Digitalisierung, bietet Angebote zur Schulung und nimmt auch ihre Aufgaben zum Nutzer- und Verbraucherschutz wahr“, betont Uwe Conradt, Direktor der LMS.

Ob ein Haushalt betroffen ist, kann er selbst prüfen, in dem er die LMS-Checkliste „Betrifft mich die Abschaltung des analogen TV-Kabels“ durchgeht. Doch was ist zu tun? Der Umstieg auf digitales Kabelfernsehen ist einfach. Ein Tarifwechsel ist nicht erforderlich. Wer sich in den letzten Jahren einen Fernseher neu angeschafft hat, hat normalerweise keine Probleme, weil neue Fernsehgeräte das digitale Signal automatisch empfangen. 

Dies lässt sich am Logo für den eingebauten Kabel-Receiver (DVB-C-Tuner) erkennen. Wer bereits über ein solches Gerät verfügt, braucht sich kein neues Gerät anzuschaffen. Hier muss lediglich ein neuer Sendersuchlauf durchgeführt werden. Wer noch ein altes Fernsehgerät ohne DVB-C-Logo nutzt, benötigt demgegenüber einen digitaler Receiver. Auch hier muss ein Sendersuchlauf gestartet werden.

Das Ende der analogen Programmverbreitung im Kabel betrifft nicht nur das Fernsehen, sondern auch die analogen Hörfunksignale im Kabel. Auch der Umstieg auf digitalen Radioempfang im Kabel ist problemlos möglich. Um weiterhin alle Radiosender auf der Stereoanlage empfangen zu können, wird ein Digital-Analogwandler oder ein Digitalreceiver benötigt.

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