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Die saarländischen Hochschulen erleben in der Pandemie eine nie dagewesene Herausforderung. Die Einrichtungen haben deshalb Konzepte erarbeitet, um das Lehrangebot und den Lehrbetrieb in der pandemischen Zeit sicherzustellen. Die Staatskanzlei unterstützt dabei die Hochschulen in Forschung und Lehre mit mehr als 5 Millionen Euro.

So konnten beispielsweise zur Minimierung des Infektionsrisikos u. a. Spuckschutz, Masken, Desinfektion, Arbeitstischtrennungen, Beschriftungen, Infotafeln etc. angeschafft werden, eine flächendeckende Einführung von Online-Veranstaltungsformaten per Videokonferenz und Moodle/Teams-Plattform eingeführt oder neuartige Hybridveranstaltungen (teils Präsenz, teils online) erprobt werden.

Diese Umsetzung pandemiebedingter Maßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos und von Maßnahmen zur schnellen Digitalisierung der Lehre unterstützte das Saarland mit insgesamt zwei Millionen Euro im Rahmen des Sondervermögens zur Pandemiebekämpfung an die Hochschulen.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Wir helfen den Hochschulen, damit diese sowohl die Online-Lehre als auch einzelne, unter besonderen Auflagen stattfindende Präsenzangebote optimal umsetzen können. Wir tun alle unser Möglichstes, um auch den Studierenden der Saar-Hochschulen eine verlässliche Perspektive geben zu können.“

Darüber hinaus unterstützte das Saarland die Studierenden aller staatlichen saarländischen Hochschulen mit der Einrichtung von Studierendennotfallfonds in Höhe von rund 400.000 Euro. Weitere finanzielle Unterstützung für das Wintersemester 2021/2022 geht in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen Euro jeweils an die Universität des Saarlandes und an die Hochschule für Technologie und Wirtschaft des Saarlandes zur Verstärkung von Bereichen an den Hochschulen, die besonders von den Auswirkungen der Pandemie belastet sind. Ministerpräsident Tobias Hans: „Ziel von uns allen ist, die Hochschulen als wichtigen Baustein in der Fachkräftesicherung auch in Pandemiezeiten zu unterstützen, sodass die Studierenden im Saarland ihr Studium auch unter diesen schweren Bedingungen fortführen können.“

Wie geht es weiter? Der Hochschulbetrieb soll ab dem Wintersemester 2021/2022 in Präsenzformaten stattfinden, soweit das Infektionsgeschehen und die räumlichen Möglichkeiten dies zulassen. Daneben sind vorbereitende Maßnahmen wie die Weiterentwicklung der hybriden Veranstaltungsformate und vor allem von Online-Prüfungsformaten, die Planung der weiteren Öffnung unter Beachtung der aktuellen saarländischen Corona-Vorgaben vorgesehen. Dazu gehört auch ein Impfangebot.

Die Staatskanzlei trifft darüber hinaus gemeinsam mit den Hochschulen in den nächsten Wochen Vorbereitungen, damit das Wintersemester in Abhängigkeit der Pandemielage möglichst normal starten und durchgeführt werden kann.

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