Geschlossene deutsch-französische Grenze im Frühjahr 2020 in der ersten Welle der Corona-Pandemie. Foto: Brigitte Weber / UdS

Die Arbeitskammer des Saarlandes hat seit Juli die Task Force Grenzgänger 3.0 für die Großregion übernommen. „Wir freuen uns, dass das seit 2011 über die EU finanzierte Projekt jetzt durch die Partner der Großregion weiter finanziert wird“, sagt Beatrice Zeiger, Geschäftsführerin der Arbeitskammer.

Das Projekt wurde bisher über Interreg-Mittel finanziert, die Förderung lief zum 30. Juni dieses Jahres aus. „Die Grenzgängerzahlen in unserer Region machen eine Einrichtung wie die Task Force in unserer Region unverzichtbar, weil jeden Tag neue strukturelle Probleme sichtbar werden und nur wenn wir diese grenzüberschreitenden Unstimmigkeiten gemeinsam europäisch lösen, kann Europa einen wirklichen Mehrwert für die Menschen entwickeln“, sagt Zeiger.

 Die Task Force ist deshalb ein unverzichtbarer Bestandteil der Großregion, sie untersucht Hemmnisse bei der grenzüberschreitenden Beschäftigung, berät Gesetzgeber im Vorfeld über mögliche Gesetzesfolgen für Grenzgänger und schlägt den nationalen Parlamenten und der EU auch Lösungen für erkannte Probleme vor.

„Ich bin froh, dass wir mit den bisherigen Mitarbeiterinnen und neuen Kolleginnen sofort in die konkrete Arbeit einsteigen können, denn die Task Force Grenzgänger sichert die Arbeitnehmerfreizügigkeit in unserer Region. Verwerfungen im Sozial-, Arbeits- und/oder Steuerrecht machen es Grenzgängern oft schwer in einem Land zu wohnen und in einem anderen zu arbeiten“, so Zeiger.

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