Die FDP Saar fordert eine an die aktuelle Infektionssituation angepasste Regelung im Gastronomie- und Hotelgewerbe. Dies sei „überfällig und längst möglich“.

Es gelte seit langem stillgelegte Geschäftszweige, ­dem aktuellen Infektionsgeschehen entsprechend, wieder zu öffnen. Nur damit könnten den Gewerbetreibenden die nötigen Perspektiven eröffnet und so deren Existenz gesichert werden.

„Clubs und Diskotheken sind seit über 15 Monaten schlicht von jedem Geschäftsbetrieb ausgeschlossen. Aktuelle Beispiele in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg zeigen, dass unter Einhaltung der erforderlichen Maßnahmen die Wiederaufnahme ihres Betriebes möglich ist. Damit würde man gerade auch den jungen Menschen mit der zurückgewonnenen Freiheit entgegenkommen“, so die stellvertretende Landesvorsitzende der FDP-Saar, Angelika-Hießerich-Peter. Es gelte, dabei durch Test-Pflicht und entsprechende Hygienemaßnahmen zumindest einen eingeschränkten Betrieb schnellstmöglich zu gewährleisten.

Daneben müsse auch im Gastronomiebereich eine der aktuellen Entwicklung angepasste Erleichterung stattfinden. „Angesichts des bevorstehenden Sommerwetters müssen wir die Beschäftigten in der Gastronomie vor Ort in den Blick nehmen. Mit Impfnachweis oder aktuellem Negativ-Test sollte der Service ohne Maske arbeiten können, das ist nur folgerichtig“. In der Hotellerie sollte ein Negativtest bei Anreise ausreichend sein statt wie bisher, alle 48 Stunden einen neuen Test vorlegen zu müssen.

Zu guter Letzt sei eine Anpassung der aktuellen Bestimmungen bezüglich Familienfeiern im Saarland dringend geboten. Die aktuellen Regelungen, wie zum Beispiel die Maskenpflicht beim Tanzen oder beim Sektempfang, seien völlig weltfremd. „Gerade Veranstaltungen im Familien- oder Freundeskreis haben einen klar eingegrenzten Teilnehmerkreis. Testpflicht und Impfnachweis sind als Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung mittlerweile völlig ausreichend. Brautpaare und Jubilare brauchen endlich einfache und nachvollziehbare Regelungen und Perspektiven bezüglich der Durchführung von Familienfeiern.“, so Hießerich-Peter.

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