Mit einem Heimspiel gegen Schlusslicht FC Rot-Weiß Koblenz beginnt für den FC 08 Homburg am Samstag um 14 Uhr die Rückrunde. Sowohl Trainer als auch Spieler sind insgesamt zufrieden mit der bisherigen Runde. Doch gerade gegen die „kleineren“ Mannschaften gab es unerklärliche Punktverluste. Von denen kann man sich gegen Koblenz keinen leisten, möchte man oben dran bleiben.

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29 Punkte aus 16 Spielen, die zweitbeste Ausbeute der letzten 10 Regionalliga-Saisons – das hört sich erst einmal nicht schlecht an. Und so überrascht es auch kaum, dass FCH-Trainer Timo Wenzel von einer „guten Saison“ spricht und auch Top-Torschütze Fabian Eisele dem Team eine „ordentliche“ Runde attestiert. Dennoch ist die Stimmung im Umfeld nicht die beste, in den letzten Wochen gab es des Öfteren „Trainer-raus“-Rufe zu hören. Das liegt nicht zuletzt daran, dass aus Fan-Sicht noch deutlich mehr drin gewesen wäre.

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Patzer gegen Freiberg, Fulda, Trier gesellen sich zu heftigen Pleiten gegen Spitzenteams. Das Ergebnis sind immerhin neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer Ulm, bei einem Spiel weniger. Nicht uneinholbar, aber doch zu weit weg für die Ansprüche des FCH. So ist ein Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Koblenz Pflicht, wenn man den Aufstiegsplatz nicht vollends aus den Augen verlieren will. Darüber hinaus stünde den Grün-Weißen eine bessere Heimbilanz gut zu Gesicht, der letzte Dreier im Waldstadion ist bereits zwei Monate her. „Mit der Bilanz zu Hause sind wir natürlich nicht zufrieden“, redet Wenzel da gar nicht erst um den heißen Brei herum.

Da kommt Koblenz gerade recht: Das Tabellen-Schlusslicht hat in neun Auswärtsspielen bereits sechsmal verloren, lediglich drei Remis stehen zu Buche. Insgesamt haben die Koblenzer gerade einmal sieben Punkte eingefahren. Eine desaströse Bilanz, die Trainer Oliver Reck vor einigen Wochen den Job kostete. Sein Nachfolger ist in der Regionalliga Südwest kein Unbekannter: Mit Adrian Alipour hat Koblenz einen Übungsleiter verpflichtet, der in rund zweieinhalb Jahren beim TSV Steinbach Haiger einen beachtlichen Schnitt von rund zwei Punkten pro Partien einfahren konnte. Von dem ist er bei Koblenz bisher aber weit entfernt, beide Spiele mit dem neuen Coach gingen mit 0:1 verloren. Ein machbarer Gegner also für die Grün-Weißen, weshalb Trainer Wenzel auch gar nicht groß auf Koblenz eingehen möchte. „Wir schauen auf uns, wollen und müssen gewinnen.“

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Das klappte beim letzten Spiel vor zwei Wochen gegen Worms, mit 5:2 besiegte man die Nibelungenstädter in einem turbulenten Derby. Es war der erste überzeugende Auftritt seit fast zwei Monaten, gerade offensiv wirkte das Spiel deutlich zielstrebiger. „Diesen Flow wollen wir jetzt mitnehmen“, sagt Wenzel. Veränderungen in der Startformation werde es, wenn überhaupt, nur wenige geben. Möglichkeiten zum Wechsel hat der 44-Jährige aber genug, alle Spieler sind an Bord.

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