Der Eine Welt-Regionalpromotor Axel Stirn vom Eine-Welt-Laden Homburg lädt zum ersten Planungstreffen für ein Reparatur Café in Homburg. Ein Reparatur Café fördert das Reparieren von Alltagsgegenständen als Alternative zum Wegwerfen. Das schont Ressourcen, pflegt das Handwerk und bringt Menschen zusammen. Das Treffen ist am Dienstag, den 18.10. um 17:30 Uhr im Siebenpfeiffer-Haus in Homburg.  Um das erste Reparatur Café in Homburg an den Start zu bringen, braucht es Unterstützer und MitgestalterInnen, Vereine, Institutionen und engagierte Menschen.
Die Netzwerkpartner organisieren das Reparatur Café, um gemeinsam mit Ehrenamtlichen Bastler*innen und pensionierten Techniker*innen defekte Geräte wiederherzustellen. Spielzeug, Kleidung, Computer und vieles mehr. Wer interessiert ist, kann das Projekt unterstützen. Wer mitmachen will und reparieren will, kann seine persönlichen Begabungen einbringen, z.B. in den Bereichen Kleidung/Textil, Elektrische Geräte, EDV-, Hard- und Softwarekenntnisse. Ob auch Sachspenden entgegengenommen werden können, wie Ersatzteile und Werkzeug, wird sich zeigen und vom Raum abhängen. Impulse und Ideen sind herzlich willkommen.
Am ersten Planungstreffen wird das Konzept vorgestellt, die Netzwerkpartner besprechen den Ort, die Ausstattung, wer Café und Kuchen mitbringt, und wie alles stattfinden kann.  Der Eintritt für zukünftige Reparatur Cafés ist kostenlos. Auch die Reparaturen. Geplant ist, um eine Spende zur langfristigen Fortführung des Reparatur Cafés zu bitten. Auch für häufige Ersatzteile und Spezialwerkzeuge sind Geldbeträge nötig.
In Vöklingen gibt es bereites ein Reparatur Café, an der Universiät des Saarlandes, in Saarlouis und bald auch in Saarbrücken. Ab dem 1. Oktober startet dort ein monatlich wiederkehrendes Repair Café im welt:raum am St. Johanner Markt 23. Von 11 bis 14:00 Uhr können kaputte Textilien und Elektrogeräte mit gebracht werden, um sie zusammen mit ehrenamtlichen Reparateuren wieder flott zu machen.
Ein Ziel ist es, das Reparieren im Saarland in den Städten wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Der von Unternehmen initiierten Wegwerfgewohnheit soll eine selbstentschiedene Alternative entgegenwirken, die auch richtig Spaß machen kann.

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