Foto: MWAEV

Den grenzüberschreitenden Schienenpersonennahverkehr verbessern: Mit diesem Ziel haben die Region Grand Est, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland die Firma Alstom beauftragt, eine Serie von 30 Triebwagen zu produzieren.

Nun wurde der Prototyp der Fahrzeuge in Neustadt an der Weinstraße vorgestellt. Zur Vorstellung war nicht nur Verkehrsministerin Anke Rehlinger vor Ort, sondern auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der Präsident der Region Grand Est, Jean Rottner sowie Staatssekretärin Elke Zimmer aus Baden-Württemberg.

„Wir verstärken die Verbindungen zwischen Deutschland und Frankreich. Neue Züge, die trotz unterschiedlicher Systeme grenzüberschreitend fahren können, schaffen mehr Möglichkeiten, zum Beispiel alle zwei Stunden nach Straßburg oder sogar jede Stunde nach Metz zu kommen. Das ist ein wunderbares gemeinsames Projekt der Region Grand Est und der deutschen benachbarten Bundesländer. Europa bauen wir hier bei uns ganz konkret, aus Vision werden Schienen und mit dem Saarland im Zentrum wächst unsere Großregion weiter zusammen,“ betont Rehlinger.

Ab Dezember 2024 sollen 30 Fahrzeuge des Herstellers Alstom zum Einsatz kommen und den grenzüberschreitenden Zugverkehr voranbringen. Für das Saarland bedeutet das deutlich mehr Fahrten zwischen Saarbrücken und Metz sowie Saarbrücken und Straßburg. Mit einem täglichen Zweistundentakt wird von Trier über Perl nach Metz sogar eine komplett neue Direktverbindung geschaffen.

Das Besondere an den neuen Triebwagen: Sie verfügen über eine Mehrsystemtechnik, mit der sie elektrisch fahren und nicht elektrifizierte Teilstücke mit Dieselantrieb überbrücken können. 40 Mio. Euro hat die Entwicklung des neuen Fahrzeugtyps gekostet, welche die Projektpartner gemeinsam stemmen. Das Saarland hat sich mit 7,14 Mio. Euro beteiligt.

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