Wer sich für eine Ausbildung in der Pflege interessiert, bekommt am 13. März in Homburg die Chance, den Beruf hautnah zu erleben. Das Universitätsklinikum des Saarlandes öffnet an diesem Freitag die Türen seiner Pflegeschule – einer der größten Ausbildungsstätten für Pflegeberufe im Südwesten Deutschlands.
Der Tag gliedert sich in zwei Abschnitte: Zwischen 9 und 12 Uhr richtet sich das Programm gezielt an Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen, die einen ersten Einblick in mögliche Berufswege gewinnen möchten. Ab 13 Uhr stehen die Türen dann für alle offen, die sich für eine pflegerische Laufbahn interessieren – unabhängig von Alter oder Schulform.
Im Mittelpunkt stehen praktische Workshops und Mitmachangebote in der Ausbildungsstation in Gebäude 18 auf dem UKS-Campus. Dort können Besucherinnen und Besucher selbst Hand anlegen und pflegerische Tätigkeiten ausprobieren. Daneben informiert das Team der Pflegeschule über Inhalte, Ablauf und Zugangsvoraussetzungen der verschiedenen Ausbildungsgänge, darunter die Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann sowie zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Beide Ausbildungen starten in der Regel jeweils zum 1. April und zum 1. Oktober eines Jahres. Wer bereits Bewerbungsunterlagen mitbringt, kann diese direkt vor Ort abgeben.
Pflegedirektor Serhat Sari, zugleich Vorstandsmitglied am UKS, unterstreicht die besondere Stellung des Klinikums als Ausbildungsort: „Unsere Pflegeschule am UKS zählt zu den größten Schulen für Pflegeberufe im Südwesten Deutschlands. An unserem Universitätsklinikum lernen die Auszubildenden sämtliche pflegerischen Facetten eines Krankenhauses der Maximalversorgung kennen.“ Der Tag der offenen Tür sei eine ideale Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen und den Einstieg in den Beruf vorzubereiten, so Sari weiter.
Gerade in Zeiten, in denen qualifizierte Pflegekräfte dringend gesucht werden, setzt das UKS damit ein deutliches Signal: Die Nachwuchsgewinnung beginnt nicht erst mit der Bewerbung, sondern mit dem persönlichen Kennenlernen. Wer am 13. März nach Homburg kommt, kann sich ein eigenes Bild davon machen, was eine Ausbildung an einem Haus der Maximalversorgung bedeutet – und welche Perspektiven sich daraus ergeben.




















