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Er ist längst kein Geheimtipp mehr – auch wenn das Wetter in diesem Jahr alles dafür getan hat, das Gegenteil zu beweisen. Zum fünften Mal öffnete der Ostermarkt in der historischen Gustavsburg in Jägersburg seine Pforten – – und wieder kamen die Menschen. Trotz Regen, Kälte und vereinzelter Schneeflocken am Samstag. Wer am Wochenende dabei war, weiß: Diese Veranstaltung hat sich ihren Platz im Kalender der Region redlich verdient.

Eröffnet wurde der Markt im großen Saal der Burg – und das mit einem Augenzwinkern. Ortsvorsteher Philip Vollmar ließ es sich nicht nehmen, bei seiner Begrüßung ausdrücklich klarzustellen, dass man sich trotz Schneeflocken auf dem Ostermarkt befinde – und nicht auf dem Weihnachtsmarkt. Gemeinsam mit Kulturbeigeordnetem Raimund Konrad, Beigeordnetem Peter Fuchs sowie Organisatorin Annette Haist hieß er die Gäste willkommen. Dass der Saal gut gefüllt war, dürfte alle Beteiligten bei den Wetterkapriolen draußen gefreut haben.

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23 Aussteller präsentierten in diesem Jahr ihre handgefertigten Unikate – und das Angebot konnte sich sehen lassen. Schmuck aus alten Silberbestecken, Dekofiguren aus Bodensee-Treibholz, dekorative Lampen aus alten Büchern, Arbeiten aus Holz, Stahl und Kork, Osterkränze, Kissen, Taschen – und wer noch ein passendes Geschenk für die Kleinen suchte, wurde ebenfalls fündig: Eine Autorin aus Kirkel war mit einem eigenen Stand vertreten und bot Bücher mit kindgerechten Ostergeschichten an.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt – drinnen wie draußen, wenngleich die Außenstände am Samstag tapfer gegen die Elemente ankämpften. Im Erdgeschoss servierten die Jägersburger Pfadfinder frischen Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Im Burghof hielten der „Pfälzer Bu“ mit Glühwein und Pfälzer Weinen, Carmelo Ingraos Pizzas und knuspriges Knoblauchbrot, Murmels Foodtruck-Catering, das Cafebike von Christian Höchst sowie heiße Waffeln von Karsten Mühmel die Stimmung oben – und die Besucher warm.

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In seiner Ansprache nutzte Kulturbeigeordneter Raimund Konrad die Gelegenheit auch für einen Blick auf die Zukunft der Gustavsburg. Die teilweise eingestürzte Umfassungsmauer soll zeitnah instandgesetzt werden, und auch beim Thema Barrierefreiheit tut sich etwas: Der Einbau eines Aufzugs ist in Umsetzung, die Betonarbeiten sind bereits abgeschlossen. Die Gustavsburg wächst – als Veranstaltungsort, aber auch als Ort, der für alle zugänglich sein soll.

Veranstaltet wurde der Markt erneut von Annette Haist in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat Jägersburg sowie dem Heimat-, Kultur- und Verkehrsverein. Und trotz allem – Regen, Kälte, Schnee – zog er Gäste aus Nah und Fern an. Der Sonntag entschädigte dann wenigstens mit ein paar zaghaften Sonnenstrahlen. Unterm Strich waren Organisatoren und Aussteller mit dem Besuch zufrieden. Und das sagt eigentlich alles.

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Alle Bilder: Friedel Simon

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