Archivbild - Gut Königsbruch - Foto: Christian Schäfer

Die Galerie der Stiftung Schriftkultur sowie das Museum für Kalligrafie und Handschrift im Gut Königsbruch öffnen wieder ihre Pforten. Nach der Winterpause und dem Corona-Lockdown wird die neue Frühjahrssaison mit der Ausstellung Heimat im Licht der Wand­lung von Katharina Pieper eingeläutet.

Es werden 30 neue Werke der Schriftkünstlerin präsentiert. Sie selbst schreibt zur Ausstellung: „Die Welt um uns herum befindet sich in einem Veränderungs­prozess. Die Corona-Pandemie hat uns alle fest im Griff, und das Leben hat sich verlangsamt. Auf der anderen Seite beschleunigt Corona wiederum den Weg aus eingefahrenen Lebensweisen, Entscheidungen und die Kreativität.“

Die neuesten Arbeiten von Katharina Pieper sind dem nahen Umfeld gewidmet: der Heimat – dem Saarland. In den Fokus rücken nicht nur einzelne Regionen und Orte, sondern auch die heimische Natur. Sei es der Jägersburger Weiher im Naherholungsgebiet, der eigene Garten, das direkte Umfeld, genauso aber auch Strukturen, Ausschnitte oder Blicke auf naheliegende Details.

Zum Thema nutzt die Diplom-Designerin eigene Fotografien als künstlerisches Medium. Es geht hierbei nicht um die technische Perfektion der Fotos und eine möglichst hochauf­lösende Wiedergabe, sondern um deren Gehalt und die Gestal­tung als solche. Um den „Geist” der Fotos und ihre Gedanken zum Thema „Wandlung” und „Veränderung” adäquat auszudrücken, ent­schied sie sich dafür, eigene Texte zu schreiben – Gedanken­fragmente, Impressionen, Wortspiele, auch etwas zum Schmunzeln. Diese Texte gestaltete sie wiederum in ihrer kalligrafischen Form und ihrer Anmutung passend zu den Fotografien und zum Thema. Nicht nur die Heimat als solche, nicht nur der Wandel der Jahreszeiten, sondern auch der Wandel, den Corona gerade mit unserer Gesellschaft und dem Leben um uns herum vollzieht, stehen im Blickpunkt der Texte. Mehr­deutigkeiten wurden bewusst eingesetzt!

Zur gestalterisch-künstlerischen Umsetzung wurde die Technik als Hilfsmittel verwendet. Nach Scan, Bearbeitung und Korrekturen der kalligrafisch geschriebenen Texte „projizierte” Katharina Pieper sie in die Fotos hinein und gab ihnen die entsprechende Farbgestaltung. Die fertigen Ergebnisse wurden auf großformatigen Leinwänden bis zum Format 80 x 120 cm ausgedruckt und können ab 21. März jeden Sonntag zwischen 15 und 18 Uhr angesehen werden. Zur Ausstellung erscheint auch ein Katalog.

Um Voranmeldung wird gebeten: stiftung@schriftkultur.eu oder 06841 9889091 (AB).

 

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