Vor dem Hintergrund der stabilisierten Corona-Lage und der voranschreitenden Normalisierung in verschiedenen Lebensbereichen hat die Landesregierung beschlossen, die Maskenpflicht im Unterricht auszusetzen. Masken müssen ab dem 22. September nur noch auf den Fluren im Schulgebäude getragen werden. Auch in Kitas soll die Pflicht demnächst fallen.

Das zuständige Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MSGFF) und das Ministerium für Bildung und Kultur (MBK) werden schnellstmöglich eine verbindliche Lösung in Hinblick auf die Quarantäneanordnungen erarbeiten. Vorbild ist hier Rheinland-Pfalz.

 „Ich habe in den vergangenen Wochen in der Landesregierung immer wieder deutlich gemacht, dass eine Normalisierung des Lebens für Erwachsene auch mit Erleichterungen für Kinder und Jugendliche einhergehen muss. Bei den Quarantänen haben wir bereits einen guten Fortschritt erreicht. Es ist gut, dass es jetzt weitere Bewegung gibt und die Maskenpflicht im Unterricht fällt“, erklärt Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot. Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Streichert-Clivot werden dafür Sorge tragen, dass auch künftig differenzierte Quarantäneanordnungen möglich sind.

„Wir streben eine Aufhebung der Maskenpflicht auch im Bereich der Kindertagesstätten an. Im Hinblick auf die notwendige Absprache hinsichtlich der Quarantäneregeln, werden wir uns zeitnah mit den Landkreisen und dem Regionalverband austauschen“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Das Ministerium für Bildung und Kultur hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, in der Landesregierung auch über mögliche Erleichterungen für Kinder und Jugendliche zu sprechen, sollte sich die Corona-Lage im Saarland weiter stabilisieren und insgesamt Raum für Lockerungen geben. Dabei spielte die Schule eine zentrale Rolle, schon allein deshalb, weil Kinder und Jugendliche hier einen großen Teil ihrer Zeit verbringen.

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