Zu früh oder doch zu spät? Die auch wegen Corona verschobene Abschlussfeier des Ausbildungsjahrgangs 2021 konnte trotz Verschiebung noch einmal etwa die Hälfte aller Absolventen ins CJD nach Homburg locken.

80 bis 100 Abgänger verlassen jährlich mit einer IHK-, LWK- oder HWK-zertifizierten Berufsausbildung das CJD und stehen damit dem Arbeitsmarkt als Fachkräfte zur Verfügung. Während manche Berufsabgänger ihre Ausbildungszeit schon im Winter oder Frühling mit der Abschlussprüfung beenden, sind andere erst im Sommer fertig. Trotzdem fanden etwa 40 Absolventen jetzt den Weg zurück ins CJD, wo sie nochmals im Rampenlicht standen und geehrt wurden.

Mit dabei waren Vertreter der Agentur für Arbeit, der Handwerks- und Landwirtschaftskammer sowie der IHK. Bernd Reis, Hauptgeschäftsführer der HWK, sprach für die Kammern und bedankte sich mehrfach beim CJD „als einer der größten Ausbildungsträger des Handwerks im Saarland“. Er betonte nochmal das innovative Handeln des Berufsbildungswerkes: „Neue Berufe, die auf dem Fachkräftemarkt stark nachgefragt sind, wie jetzt der Fahrradmonteur oder der Kaufmann/Kauffrau für e-commerce, werden vom CJD mit ins Angebot aufgenommen“.  Ähnlich äußerte sich auch Alexander Schumacher, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit im Saarland, verbunden mit Glückwünschen an die Absolventen und dem Wunsch an diese, mutig und zuversichtlich in die persönliche Zukunft zu schauen: „Wir benötigen Sie dringend als Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt.“ Im Anschluss wurden die früheren Azubis von ihren früheren Chefs mit einer Urkunde geehrt.

Absolventen des Jahrgangs 2021 – Bild: Michael-Dupré

Der schon mehrfach überreichte Partnerpreis ging dieses Jahr an Möbel Martin. Das CJD bedankt sich damit jährlich bei ihren Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit. Die Kooperation mit den regionalen Unternehmen ist ein wichtiger Baustein in der ganzheitlichen Arbeitsweise des CJD während der Ausbildung. Die jungen Menschen können in den Betrieben die Arbeitspraxis real erleben. Geschäftsführer Norbert Litschko bedankte sich entsprechend auch dafür, dass die Kooperation mit Möbel Martin weitergeführt werde.

Zwischen den Programmpunkten gab es Musik. Die CJD-Folklore sowie der CJD-Mitarbeiter Dietmar Fritz mit seiner Querflöte sorgten wie auch der Imbiss danach in der Cafeteria für eine gelungene Veranstaltung, an die sich die Jugendlichen, ihre Eltern und Freunde sicher gerne zurückerinnern werden.

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