Foto: Christian Schäfer

Man nehme einen schönen Samstag im Mai, ein Spiel von Sonne und Wolken über dem Historischen Marktplatz und viele gut gelaunte Menschen an den komplett besetzen Tischen und in bester Laune. Alle in froher Erwartung gegenüber dem was da jetzt kommen wird. Endlich wieder Musiksommer, endlich wieder Jazz Frühschoppen. Und das zu Beginn mit dem in Homburg bereits bekannten „ The Pasadena Roof Orchestra“, deren Musiker frisch aus England eingeflogen wurden, wie Raimund Konrad, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Homburger Altstadt e.V. freudig betonte.

Bürgermeister Michael Forster – Foto: Christian Schäfer

Bürgermeister Michael Forster war eigens zur Eröffnung gekommen um die vielen Gäste zu diesem sehnsüchtig erwarteten Event in Homburg persönlich begrüßen zu können: „Ein herzliches Willkommen auf unserem Markplatz, in unserer wunderschönen Stadt Homburg. Ich freue mich, dass sie gekommen sind und ich danke ihnen, dass sie uns die Treue gehalten haben und heute so zahlreich erschienen sind. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an sie liebes Publikum.“

Foto: Christian Schäfer
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Gerade durch die Corona bedingte lange Pause ist man jetzt froh, dass das kulturelle Leben in der Stadtwie gehörig Fahrtwind bekommt und der Musiksommer trägt dazu ein großes Stück bei. Forster: „Dies ist für uns eine Veranstaltung, die ein ganz fester Bestandteil im Kulturprogramm ist und wir unterstützen dies natürlich sehr gerne. Mein Dank geht an die Interessengemeinschaft Homburger Altstadt, an Norbert Zimmer und an Raimund Konrad, die zusammen mit der Querbeat Reihe verantwortlich für das gesamte Programm sind. Euch beiden ein ganz ganz herzliches Dankeschön, denn ohne euch würde das heute nicht stattfinden. Vielen Dank!“

Foto: Christian Schäfer
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Auf musikalische Highlights ließ der Musiksommer nicht lange Warten. Kaum waren die herzlichen Worte von Bürgermeister Forster verklungen, da hieß es schon Bühne frei für das „Pasadena Roof Orchestra“. Ein buntes Feuerwerk mit Musik der 20er- und 30er-Jahre wurde gezündet. Authentisch und geschmackvoll war die Darbietung der erfahrenen, englischen Vollblutmusiker. Wenn diese, egal an welchem Ort , mit ihrem Bandleader Duncan Galloway die Bühne betreten, gilt das Motto: „It‘s Swing Time“. Und selbst bei „Singing in the Rain“ musste heute keiner im Regen stehen, denn bei Wochenend und Sonnenschein ließ sich die wundervolle Musik bestens genießen. Wer weiß, vielleicht kam der ein oder andere auf die Idee am darauf folgenden Sonntag mit seiner Süßen segeln zu gehen.

Foto: Christian Schäfer

Egal wie, es war ein gelungener Auftakt für den Homburger Musiksommer. Die Gäste und der Veranstalter waren glücklich, das Wetter passte und auch die Gastronomie am Marktplatz profitierte von diesem freudigen und höchst unterhaltsamen Samstagmorgen.

Foto: Christian Schäfer

Auch bei Homburgs Kulturbeigeordneten Raimund Konrad war die Freude riesengroß wie er gegenüber HOMBURG1 erzählt. „Das ist unbeschreiblich. Das ist ein fantastisches Gefühl, dass all das wieder möglich ist, so frei und ohne irgendwelche Beschränkungen den Musiksommer durchführen zu können.“ Dass der Musiksommer in aktueller Form so möglich sein würde, war erst relativ kurzfristig klar geworden. Als man Anfang des Jahres in die Planung ging, war noch nicht abzusehen ob und in welcher Form der Musiksommer stattfinden würde. „Wir sind ein relativ kleiner Verein. Wenn es hätte Sicherheitsvorgaben wie im letzten Jahr geben müssen, hätten wir das auch in diesem Jahr nicht machen können. Um so größer ist natürlich die Freude, dass es heute endlich wieder los geht.“

Foto: Christian Schäfer

Nicht nur Einheimische wissen den Musiksommer, sein Potential und die Qualität zu schätzen. Er ist auch ein Magnet für Menschen, die von weiter her den Weg nach Homburg auf sich nehmen. Und das kommt auch dem Handel entgegen. Musikgenuss und Shoppingtour lässt sich eben perfekt verbinden. Freuen wir uns also auf einen unbeschwerten Sommer mit toller Musik für Jung und Alt und auf Stunden, in denen man die Sorgen und Ängste des Alltags vergessen kann.

Und so geht es weiter im Programm beim Homburger Musiksommer:

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