
Der Jahresauftakt in Homburg zeigt sich in diesem Winter von seiner weißen Seite. Während Kinder und Erwachsene die ersten Schlittenfahrten des neuen Jahres genießen, bedeutet der Schnee für den städtischen Baubetriebshof vor allem Dauereinsatz. Straßen, Wege und Plätze müssen gesichert, Glätte muss bekämpft werden – oft lange bevor der größte Teil der Stadt überhaupt wach ist.
Seit dem 2. Januar ist der Winterdienst des Baubetriebshofs nahezu ununterbrochen gefordert. An diesem Tag rückten die Teams erstmals im neuen Jahr aus, um im gesamten Stadtgebiet zu räumen und zu streuen. Je nach Wetterlage beginnen die Einsätze bereits in den frühen Morgenstunden ab 2 Uhr. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit unter winterlichen Bedingungen so weit wie möglich aufrechtzuerhalten.
Wie die Leiterin des Baubetriebshofs, Claudia Ohliger, berichtet, ist der Einsatz für die Beschäftigten derzeit besonders intensiv. „Tag und Nacht arbeiten unsere Teams daran, die Wege und Straßen so sicher wie möglich zu machen“, erklärte Ohliger. Zur Verfügung stehen dem Baubetriebshof insgesamt 9 Räum- und Streufahrzeuge, 5 Einsatzleitfahrzeuge sowie 14 weitere Fahrzeuge für Fußtrupps. Diese kümmern sich vor allem um Geh- und Radwege sowie um Fußgängerüberwege, die bei Schnee und Eis schnell zur Gefahr werden können.
In den vergangenen Tagen gab es aus der Bevölkerung vermehrt Nachfragen, warum bestimmte Straßen nicht oder nicht zeitgleich geräumt und gestreut wurden. Hintergrund ist ein seit Jahren praktizierter, gestufter Winterdienst. Die Einsätze werden abhängig von der aktuellen Wetterlage sowie von der Notwendigkeit zur Sicherstellung und Wiederherstellung der Verkehrssicherheit geplant. Grundlage ist eine klare Priorisierung der Straßen und Wege in verschiedene Einsatzstufen.

Vorrang haben dabei verkehrswichtige und besonders gefährliche Strecken und Bereiche. Sie werden bei entsprechender Witterung auch mehrfach hintereinander bearbeitet. Danach folgen weitere verkehrswichtige oder potenziell gefährliche Abschnitte. Straßen mit geringerer Verkehrsbedeutung oder niedrigerer Gefährdung werden erst dann berücksichtigt, wenn es die Wetterlage zulässt und die vorrangigen Bereiche ausreichend gesichert sind. Je nach Intensität und Dauer von Schneefall und Glätte ist es deshalb nicht immer möglich, alle Straßen gleichzeitig oder vollständig zu räumen und zu streuen.
Der Baubetriebshof verweist darauf, dass die vorhandenen personellen und technischen Kapazitäten gezielt dort eingesetzt werden müssen, wo sie für die Verkehrssicherheit am dringendsten gebraucht werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beobachten die Wetterentwicklung fortlaufend und passen den Winterdienst laufend an. Auch in den kommenden Tagen stehen die Einsatzkräfte bereit, um auf winterliche Witterungsverhältnisse schnell und flexibel zu reagieren und die Sicherheit im Stadtgebiet bestmöglich zu gewährleisten.




















