Bild: T. Bastuck

Wandern, Picknicks, Spiele im Wald – in Zeiten von Corona haben solche Aktivitäten an der frischen Luft für die meisten Menschen enorm an Bedeutung gewonnen. Wo das Zusammensein im Innenraum stark eingeschränkt war, bietet die Natur einen sicheren und erlebnisreichen Ort für Gemeinsamkeit oder für die individuelle Auszeit.

Damit man sich in der reichhaltigen Natur rund um St. Ingbert auch richtig wohl fühlt, hat die Tourismusabteilung drei neue Ruhebänke installieren lassen. Auch die fünf Sagenwege werden fortgeführt und erweitert.

Drei neue Relax-Bänke

Die erste Bank befindet sich am Stiefel auf dem Weg zwischen der Hütte und dem Plateau. Der Weg war über längere Zeit kaum noch begehbar und wurde im Herbst umfassend saniert. Er ist nun wieder sicher und schön. Der Wanderer, der sich den steilen Weg zu Stiefel hochgeplagt hat, wird zunächst den Fels bewundern (oder beklettern), den der Riese Kreuzmann der Sage nach hier als Opfertisch verwendet hat. Auf dem neuen Weg zur Hütte findet sich nun rechter Hand eine Relax-Bank, auf der man sich von den Strapazen des Aufstiegs erholen und die Ruhe genießen kann.

Die zweite Relax-Bank steht auf dem Hausberg von St. Ingbert: dem Kahlenberg. Direkt am Kreuz steht die Bank und erweckt diese Anhöhe zusammen mit dem neuen Pächter der Kahlenberg-Hütte aus ihrem Dornröschenschlaf.

Von hieraus führt der Weg weiter hoch zur dritten Ruhebank, die die Stadt eingerichtet hat. Sie befindet am Dreibannstein, an dem sich Hassel, Rohrbach und St. Ingbert Mitte sozusagen treffen. Die Bank steht auf einer kleinen Lichtung, die den Blick auf den üppigen Stadtwald in Richtung Spiesen freigibt. Die fast vollkommene Ruhe macht diese Bank zu einem magischen Ort.

Sagenwege werden fortgeführt

Doch noch ein weiteres, mit viel Liebe eingerichtetes Freizeit-Projekt wird wie ein Schatz gehütet: Die fünf Sagenwege. Als „SagenSommer“ konzipiert, wurden diese Abenteuer-Wege (https://urlaub-st-ingbert.de/st-ingberter-sagensommer/) von den Bürgern und Besuchern der Stadt so begeistert angenommen, dass die Tourismus-Abteilung dieses Projekt auf unbegrenzte Zeit weiterführt. Geplant ist sogar, weitere Sagenwege einzurichten.

Melanie Fritsch von der Tourismus-Abteilung der Stadt arbeitet mit großem Herzblut an diesen Projekten: „Es macht so viel Spaß, gerade in dieser Zeit etwas Schönes für die Menschen tun zu können. Wir freuen uns, dass wir genau da ein Angebot schaffen können, wo gemeinsame Erlebnisse möglich sind.“

Warum also nicht auch einmal den St. Ingbert Wald im Winter genießen? Mit warmer Kleidung ist die Natur auch im grauen November, im matschigen Dezember, im (hoffentlich) schneereichen Januar und im eiskalten Februar spannend. Und Bewegung an frischer Luft – in Gemeinschaft oder allein – stärkt den Körper, die Abwehrkräfte und die Seele.

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