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So richtig durchsetzen kann sich die Sonne zwar momentan noch nicht; aber dennoch, der Sommer steht vor der Tür. Das würde dann normalerweise bedeuten: Ab ins Freibad! Doch das ist in diesem Jahr wegen Corona leichter gesagt als getan. Denn für die Freibäder ist die Lage äußerst unsicher, wie eine HOMBURG1-Umfrage in unserer Region zeigt.

Rutschen, planschen, sonnen – ein Besuch im Freibad wäre wohl für viele die optimale Ablenkung, um dem grauen Corona-Alltag zumindest für einige Stunden zu entfliehen. Das wird in diesem Jahr aber gar nicht so einfach, schließlich macht das Virus auch vor Freibädern nicht Halt. Folge ist, dass diese nur sehr schwer planen können.

So sind die Antworten auf eine HOMBURG1-Umfrage an verschiedene Freibäder in unserer Region auch äußerst vage formuliert. Grund ist natürlich auch, dass die diesbezügliche Verordnung der saarländischen Landesregierung eine Öffnung der Freibäder derzeit untersagt. Aus der saarländischen Staatskanzlei heißt es, dass weitere Öffnungsschritte in diesen Bereichen angedacht seien. „Die Landesregierung wird sich mit den konkreten Voraussetzungen und Bedingungen für diese Öffnungsschritte befassen und zeitnah darüber informieren“, schreibt Regierungssprecher Alexander Zeyer auf HOMBURG1-Anfrage. Das bedeutet für die Freibäder in Limbach, Kirkel und Bexbach: Warten.

Rein technisch steht der Öffnung in Limbach und Kirkel kaum noch was im Weg. „Die Vorbereitungen sind bis auf einige Kleinigkeiten weitgehend abgeschlossen“, heißt es von Seiten der Gemeinde. Und auch in Bexbach könnte man sich im Grunde bald wieder im kühlen Nass tummeln. Im dortigen Bad Hochwiesmühle sei es, laut den Stadtwerken Bexbach, gegebenenfalls möglich, eine Öffnung noch zum Beginn der Pfingstferien umzusetzen – also in der letzten Maiwoche. In pfälzischen Waldmohr dagegen steht schon jetzt fest, dass es eine Öffnung vor Juni nicht geben wird. Dies sei im gesamten Kreis Kusel so abgesprochen worden, teilt die zuständige Verbandsgemeinde Oberes Glantal mit.

Sommer, Sonne, Freibad.

Doch klar ist auch, dass der Freibadbesuch in diesem Jahr weiter nur mit Einschränkungen möglich sein wird. In allen vier genannten Bädern werden Konzepte greifen, die bereits aus dem Sommer 2020 bekannt sind. Heißt: Abstands- und Hygieneregeln im Bad und eine begrenzte Besucherzahl. In Bexbach möchte man diesbezüglich wieder auf den digitalen Ticket-Shop zurückgreifen. Zeitslots, wie bei anderen Freibädern, gebe es jedoch in Bexbach nicht. „Jedes Ticket wurde im vergangenen Jahr beim Verlassen des Bades registriert, so dass eine Ticketfreigabe für weitere Badegäste erfolgte“, erklären die Stadtwerke. „Das hat sehr gut funktioniert.“ Auch in Waldmohr war 2020 eine vorherige Anmeldung notwendig, um das Freibad betreten zu dürfen. Demgegenüber konnte man in Kirkel und Limbach wie gewohnt sein Ticket direkt vor Ort kaufen – so lange bis die Kapazitätsgrenze erreicht war.

Die Eintrittspreise sollen übrigens bei allen Bädern im Vergleich zum letzten Jahr gleich bleiben. In Bexbach wird es gar eine Erweiterung des Angebots geben. Waren 2020 im Online Ticket-Shop nur Einzel- und Familienkarten zu kriegen, wird das Angebot in diesem Jahr um 10-er und Saisonkarten erweitert. Zumindest eine positive Nachricht also an der Freibad-Front.

 

 

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