Die FDP Saar fordert die Landesregierung auf, das Saarlandmodell aufzugeben und mit weitreichenden Lockerungen wie in anderen Bundesländern mehr Planbarkeit zu schaffen. Zudem sollten weitere Öffnungsschritte für Inzidenzwerte unter 50 klar benannt werden.

Dazu die stellvertretende Landesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter: „Die Nachbarländer Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Frankreich haben in den letzten Wochen weitreichende Lockerungen für Landkreise mit Inzidenzen unter 100 beschlossen, die weit über das Saarlandmodell hinausgehen. Dies geht von der Öffnung der Beherbergungsbetriebe über die Innengastronomie bis hin zu Kultur- und Sportveranstaltungen vor Zuschauern.“
Währenddessen lasse die saarländische Landesregierung die heimischen Betriebe und Institutionen weiterhin im Unklaren und verhindere die Planung. Die Landesregierung müsse diese positiven Beispiele aufgreifen und alle Betriebe auf der Basis der bestehenden Hygienekonzepte konsequent öffnen.
„Dabei müssen auch Buffets und Thekenbetrieb wieder möglich sein. Es darf außerdem nicht zu weiteren Dokumentationspflichten mit bürokratischem Aufwand zu Impfungen, Tests oder Genesungsstatus kommen. Ebenso darf es keine weiteren Einschränkungen der Öffnungszeiten oder Begrenzung der Kapazitäten in der Beherbergung geben. Wenn jetzt öffentliche Schwimmbäder eine Wiedereröffnung planen muss eine Öffnung der Wellnesseinrichtungen in den Hotels ebenfalls erfolgen“, so Hießerich-Peter.
Das Saarlandmodell sei jetzt überholt. Ohne das Ampelmodell, das auf der gelben Stufe zudem sehr intransparent sei, würde es, laut der stellvertretenden Landesvorsitzenden mehr Verlässlichkeit und Planbarkeit für alle geben. Bei Inzidenzwerten unter 50 dürfe den Betrieben der Normalbetrieb nicht weiter verwehrt werden. „Während die Betriebe in anderen Bundesländern sich wieder über gute Auslastungen freuen kämpfen die saarländischen Gastgeber weiterhin um ihre Existenz, das ist nicht akzeptabel.“
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