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Halloween ist vorbei – doch einige der Kürbisgesichter, die am 25. Oktober auf dem Lindenhof in Reiskirchen entstanden sind, dürften am vergangenen Wochenende noch vor so mancher Haustür geleuchtet haben. Beim Kürbisschnitzen des Fördervereins Kinderhaus Reiskirchen ließen sich zahlreiche Familien auch vom Regen nicht die Stimmung verderben und machten aus dem Nachmittag einen kreativen Treffpunkt für Kinder und Eltern.

Wer bei seiner Halloween-Tour mit „Süßes oder Saures“ durch Reiskirchen unterwegs war, hat dabei vielleicht sogar das eine oder andere kleine Meisterwerk wiederentdeckt. Denn eine Woche zuvor waren auf dem Lindenhof mit viel Fantasie, Löffeln und Schnitzwerkzeug ganz unterschiedliche Kürbisgesichter entstanden – mal gruselig, mal lustig, mal ziemlich detailverliebt. Der Förderverein Kinderhaus Reiskirchen hatte für den 25. Oktober gemeinsam mit der Familie Heintz vom Lindenhof und Mara vom Feilbacherhof in Websweiler eingeladen.

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Dass der Nachmittag trotz des regnerischen Wetters gut angenommen wurde, dürfte die Organisatoren besonders gefreut haben. Schon im Frühjahr hatte der Förderverein mit seiner Ostereiersuche zahlreiche Kinder aus Reiskirchen und der Umgebung erreicht – nun folgte die herbstliche Variante. Und bei der spielte natürlich der Kürbis die Hauptrolle.

Mit Löffel, Messer und reichlich Fantasie machten sich die Kinder an die Arbeit. Kürbisse wurden ausgehöhlt, Gesichter entworfen und Stück für Stück in individuelle Herbstdekoration verwandelt. Dabei ging es weniger darum, wer den schönsten Kürbis schnitzt. Entscheidend war vielmehr, selbst etwas entstehen zu lassen – und am Ende das eigene Werk mit nach Hause nehmen zu können. Für Abwechslung sorgte außerdem Mara vom Feilbacherhof, die ein Töpferangebot mitgebracht hatte.

Hier konnten die Kinder ausprobieren, was sich aus Ton alles formen lässt. Die entstandenen Stücke werden anschließend auf dem Feilbacherhof gebrannt. Damit ist das Projekt allerdings noch nicht beendet: Die kleinen Künstler können später noch einmal auf den Hof kommen und ihre Werke dort bemalen. So wird aus dem Nachmittag auf dem Lindenhof gleich ein Kreativprojekt in zwei Etappen. Mara bietet auf dem Feilbacherhof darüber hinaus unter anderem Töpferangebote, Bauernpädagogik und Aktionen für verschiedene Altersgruppen an.

Kürbiswaffeln und Kinderpunsch gegen das Regenwetter

Dass sich viele Familien trotz des Wetters länger auf dem Lindenhof aufhielten, lag auch am Drumherum. Kürbiswaffeln, Kuchen und Würstchen sorgten für die passende Verpflegung, dazu gab es Glühwein und Kinderpunsch. Ein kleiner Verkaufsmarkt mit regionalen Produkten ergänzte das Angebot. So wurde aus dem eigentlichen Kürbisschnitzen schnell ein kleiner herbstlicher Treffpunkt für das Dorf.

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Vieles läuft ehrenamtlich

Für den Förderverein war der Nachmittag zugleich ein Beispiel dafür, wie solche Veranstaltungen in Reiskirchen überhaupt möglich werden. Die Familie Heintz stellte erneut ihren Hof zur Verfügung, während zahlreiche Helfer beim Aufbau, bei der Verpflegung und hinter den Kulissen mit anpackten. Gerade diese Zusammenarbeit hob der Förderverein nach der Veranstaltung hervor. Solche Aktionen für Kinder seien ohne ehrenamtliche Unterstützung kaum umzusetzen.

Das nächste Projekt steht bereits fest: Am 7. November veranstaltet der Förderverein von 10 bis 12 Uhr beim SV Reiskirchen einen vorsortierten Kinderkleider- und Spielzeugbasar. Auch beim Adventsmarkt in Reiskirchen am ersten Adventswochenende will der Verein wieder vertreten sein.

Und bevor die geschnitzten Kürbisse nun endgültig ihren Dienst getan haben, zeigen wir in unserer Bildergalerie noch einmal, was auf dem Lindenhof eine Woche vor Halloween alles entstanden ist.

Alle Bilder: Friedel Simon

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