Laut FDP Saar bedarf es einer schnellen und klaren Lösung bezüglich der Perspektiven für Hochzeiten, Geburtstage und ähnlichen Familienfeiern. Das aktuelle Hygienekonzept werde diesen nicht gerecht.

Die aktuellen Anforderungen an die Quadratmeterzahl pro Teilnehmer seien laut Saar-FDP in der Gastronomie und Hotellerie schlicht nicht erfüllbar. Bereits für eine Hochzeit mit 50 Personen benötige das Hotel oder die Gaststätte einen Raum von 750 qm. „Für Familien, Brautpaare oder Jubilare ist es nicht mehr zumutbar, dass sie ihre Feiern im zweiten Jahr in Folge nicht planen können. Gerade Familienfeiern brauchen einen langen zeitlichen Vorlauf“, erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende Angelika Hießerich-Peter.

Die Veranstaltungsbetriebe wiederum registrierten jetzt schon wieder Stornierungen – selbst von aus dem letzten Jahr auf 2021 verschobenen Feiern. „Für Caterer, Veranstalter und die gesamte Dienstleistungskette eine unerträgliche Hängepartie“, findet die FDP-Politikerin. Mit einer konsequenten Testung aller Gäste solle es möglich sein, Familienfeiern wieder im gewohnten Rahmen durchzuführen.

Dabei sollten immunisierte Personen bei der zugelassenen Anzahl der Gäste nicht zum Ansatz gebracht werden. „Die Landesregierung darf die Existenz der Betriebe im Gastgewerbe und in der Veranstaltungsbranche keinen einzigen Tag länger auf’s Spiel setzen“, so Hießerich-Peter.

Vorheriger ArtikelVölklingen | Einbruch in Geschäft in der Marktstraße
Nächster Artikel46 Kommunen machen mit: Startschuss für die sechste Ausgabe Stadtradeln Saar

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.