Pokalsieg gegen den 1. FC Saarbrücken, dann eine 0:4-Klatsche gegen den Abstiegskandidaten aus Aalen – der FC 08 Homburg gleicht in dieser Saison einer Wundertüte. „Unbegreifbar“ findet der Trainer die Leistungsschwankungen seines Teams. Und verlangt für das Spiel am heutigen Dienstag gegen den FC Gießen ein anderes Gesicht von seinen Schützlingen.

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Im Grunde waren die letzten beiden Spiele ein Spiegelbild der ganzen Saison beim FCH. Nach einer starken Leistungen gegen de Erzrivalen aus Saarbrücken folgte nur drei Tage später ein desaströser Auftritt beim VfR Aalen. Mit 0:4 schickte der Abstiegskandidat die Grün-Weißen auf die lange Busfahrt ins Saarland. Viel Zeit zum Nachdenken für Spieler und Trainer.

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„Wir haben einfach komplett versagt“, redet Coach Timo Wenzel gar nicht um den heißen Brei herum. „Innerhalb von drei Tagen haben wir zwei verschiedene Mannschaften gesehen, das ist nicht begreifbar.“ Wenzel lässt jedoch durchblicken, dass es im Heimspiel gegen den FC Gießen am heutigen Dienstag um 19 Uhr Konsequenzen geben könnte. Es gebe Spieler, die in speziellen Partien gut spielten, ansonsten sei die Leistung Einstellungssache. „Man muss schon auf der ein oder anderen Position überlegen, ob ein Wechsel Sinn macht.“

Schließlich gehört Gießen auch zu den vermeintlich Kleineren, gegen die der FCH in dieser Runde schon so viele Punkte liegen ließ. Der Tabellen-17. steckt mitten im Abstiegskampf, drei Punkte trennen die Hessen vom rettenden Ufer. Auswärts konnte das Team von Trainer Daniyel Cimen erst zwei Partien für sich entscheiden, mit lediglich 26 Treffern stellt man die zweitschwächste Offensive der Liga. „Wir müssen uns auf einen harten Fight vorbereiten, weil für Gießen geht’s um alles“, sagt Wenzel.

Das sieht bei den Grün-Weißen anders aus, tabellarisch ist die Saison im Grunde gelaufen. Zeit genug, um sich über die Zukunft des Kaders Gedanken zu machen. Bei über einem Dutzend Spielern laufen schließlich die Verträge im Sommer aus. Wer geht, steht laut Wenzel bereits fest und wurde den betreffenden Spielern bereits kommuniziert. „Bei ein, zwei Spieler ist es noch offen, da warten wir noch etwas ab.“

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Die haben dann möglicherweise gegen Gießen die Chance, sich noch einmal zu zeigen. Für den Coach ist es jedoch nicht nur an einzelnen Spielern, eine Reaktion zu zeigen. „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen, die Mannschaft ist gefordert.“ Zumindest Innenverteidiger Jonas Scholz kann bei dieser Mission nicht mitwirken, er fehlt aufgrund einer Gelbsperre. Ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten alle einsatzbereit.

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