Foto: Stephan Bonaventura
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Es könnte gut sein, dass das Christkind hier in Homburg, genauer gesagt im Stadtteil Erbach, besonders gerne vorbeischaut und vielleicht sogar einen Zweitwohnsitz hat. Denn in Sachen Weihnachtsbeleuchtung macht Familie Reinsch so schnell niemand etwas vor. Ihr Zuhause erinnert schon irgendwie an ein ganzes Weihnachtsdorf, wunderbar geschmückt, mit viel Liebe zum Detail.

Wer über die Steinbachstraße in Erbach nach Jägersburg fährt oder aus Richtung Jägersburg kommt und nach Erbach möchte, kommt unweigerlich am Haus der Familie Reinsch vorbei. Es dürfte wohl kein anderes Haus geben, das im gesamten Stadtgebiet so weihnachtlich wirkt. Jahr für Jahr strahlen hier unzählige LEDs in den verschiedensten Motiven und Varianten.

Foto: Stephan Bonaventura

Angefangen hat alles mit normaler Innendeko doch das reichte Familie Reinsch bald nicht mehr aus. Sie fingen an auch die Haustür zu schmücken und seitdem sei eins zum anderen gekommen, erzählt Vater Jürgen Reinsch. „Wir kaufen gar nicht viel sondern machen fast alles selbst. Der Rundbogen über der Einfahrt, der Adventskranz an der Garage oder auch das Schild am Haus, alles entspringt der hauseigenen Werkstatt. Ja richtig gelesen. „Wir haben dafür eine echte kleine Weihnachtswerkstatt“, klärt Lisa-Marie auf. „So ab Mitte Oktober wird meine Tochter schon nervös und dann beginnen wir gemeinsam in der Werkstatt neue Ideen umzusetzen.“ Die Ideen kommen aus dem Internet, dem Fernsehen und manches fällt ihnen einfach ein. Erst geht es dann in den Baumarkt, danach wird gemeinsam gewerkelt. Mit dabei ist auch immer Hündin Merle, die interessiert zuschaut wenn in der Weihnachtswerkstatt Neues entsteht.

Die Familie Reinsch – Vater Jürgen, Tochter Lisa-Marie, Mutter Ramona und Hündin Merle – Foto: Stephan Bonaventura

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zu den Highlights gehören auch die schneienden Laternen. Die wurden extra aus Amerika importiert, zu einer Zeit als es sie hierzulande noch nicht gab. „Da bleiben die Kinder immer stehen“, erzählt Jürgen Reinsch. Allgemein lockt das „Erbacher Weihnachtshaus“ viele Menschen täglich an den äußersten Rand des Stadtteils. Sie kommen vorbei, machen Fotos, staunen und freuen sich über die tolle Ansicht. Ein riesiger Vorteil der Weihnachtsbeleuchtung sei auch, dass es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich handelt sobald die Beleuchtung angeht, so Reinsch lachend. Klar, schließlich machen hier alle langsam um sich den Blick nicht entgehen zu lassen.

Foto: Stephan Bonaventura
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Startpunkt für den Weihnachtsglanz ist Jahr für Jahr der erste Advent. Damals feierte man noch in kleinem Rahmen, mittlerweile sind es immer gut 50 Leute, mit denen die Weinachtssaison bei Familie Reinsch eröffnet wird. Mit Glühwein, Kakao, heißer Suppe und Co wird dann gemeinsam mit Freunden und Nachbarn im Lichterglanz gefeiert.

Foto: Stephan Bonaventura

In diesem Jahr hat die Weihnachtsbeleuchtung rund ums Haus noch eine besondere Qualität. Viele haben die Familie im Vorfeld schon besorgt angesprochen ob durch die gestiegenen Energiepreise überhaupt so groß geschmückt werde. Das sei für die Familie gar kein Thema stimmen Mutter Ramona Reinsch, Vater Jürgen und Tochter Lisa-Marie ohne zu Zögern überein. LEDs werden hier nicht gezählt, überhaupt falle das auch bei den aktuellen Preisen nicht so sehr ins Gewicht wie man vielleicht denkt. „Es soll einfach schön und stimmig aussehen“.

Im Gespräch wird eins schnell deutlich und das bestätigen sie auch: „Weihnachten ist voll unser Ding.“ Vielen Menschen koste das Schmücken zuviel Zeit. Lisa-Marie und ihre Eltern finden genau das den schönen Effekt dabei. Außerdem lenke es auch vom Alltag, den Problemen der Welt ab und bringe Ruhe und Zufriedenheit, einfach „ein positives Gefühl“, sagt-Lisa-Marie. “Frohe Weihnachten” sagt Familie Reinsch.

Noch mehr Impressionen:

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