Aus zwei wird eins: Die Sozialdemokraten in Frankenholz und Höchen bündeln künftig ihre Kräfte. Auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung im Mai votierten die Genossen beider Ortsvereine für die Fusion und stellten zugleich einen frisch gewählten Vorstand auf. An der Spitze des neuen SPD-Ortsvereins Frankenholz-Höchen stehen Michael Hatzlhoffer und Jan Hornberger als gleichberechtigte Vorsitzende.
Der Zusammenschluss kommt nicht aus heiterem Himmel. Nach Darstellung der beiden Vorsitzenden folgt der politische Schulterschluss einer Realität, die sich im Alltag der beiden Ortschaften am oberen Höcherberg längst eingespielt hat. Eine gemeinsame Schule, eine gemeinsame Kirchengemeinde und ein über Jahre gewachsenes Miteinander der Vereine bilden das Fundament, auf dem die Parteistrukturen nun aufsetzen.
Im Zuge der Gründungsversammlung verabschiedeten die Mitglieder die bisherigen Vorstände und dankten ihnen für jahrelangen Einsatz. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei Horst Hornberger, dessen Bilanz auch in der SPD ihresgleichen sucht: 51 Jahre gehörte er dem Vorstand des Höcher Ortsvereins an, seit 1994 stand er an dessen Spitze. Eine Ära, die mit der Fusion offiziell endet – wenngleich Hornberger dem neuen Vorstand als Beisitzer erhalten bleibt.
Auch die übrigen Posten sind besetzt. Als Stellvertreter agieren Christian Blauth und Lukas Lill, die Kasse verantwortet Erik Hartmann, die Schriftführung übernimmt Jutta Sedlmeier. Ralf Müller kümmert sich als Pressereferent um die Außenkommunikation, Alexander Koß steuert als Organisationsleiter die internen Abläufe.
Komplettiert wird der Vorstand durch ein breit aufgestelltes Beisitzerteam. Neben Horst Hornberger gehören ihm Annerose al Sandouk, Petra Degel-Emser, Carsten Luxenburger, Chantal Luxenburger, Klaus Müller, Günter Raber und Aline Mehle an. Die Personaldecke ist damit deutlich dicker als in den meisten kleineren Ortsvereinen üblich – ein Signal, das die neue Führung bewusst setzen will.
„Wir haben ein großes und vielfältiges Team, das sich mit Ideen einbringen und für die Menschen in Frankenholz und Höchen einsetzen will“, erklärten Hatzlhoffer und Hornberger nach ihrer Wahl. Und weiter: „Wir freuen uns auf die gemeinsame Arbeit für unsere Heimatorte am oberen Höcherberg.“ Der Anspruch ist damit formuliert – nun wird sich zeigen, wie sich das fusionierte Bündnis in der politischen Praxis bewährt.






















