Auch in diesem Jahr durften sich die Besucher der St. Ingberter Pfanne an einem abwechslungsreichen Programm erfreuen. Im einzigartigen Flair der Industriekathedrale auf der Alten Schmelz präsentierten die zwölf Künstler ihr Können und drei davon dürfen sich nun über ein kupfernes Kochgeschirr aus St. Ingbert freuen.

„Die St. Ingberter Pfanne und die Kultur im Allgemeinen lassen uns nach der schweren Zeit der Pandemie Hoffnung und Freude schöpfen. Sie war Treffpunkt: Der Künstler mit dem Publikum, aber auch zwischen den Zuschauern. Die St. Ingberter Pfanne 2021 baut damit Brücken zwischen den Menschen, verschiedenen Charakteren und deren Ansichten“, so die Worte von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer bei der Preisverleihung.

An vier Wettbewerbstagen erlebte das Publikum klassisches Kabarett, Stand-Up Comedy, A Capella, Poetry Slam und vieles mehr. Auch diesmal war alles dabei, was den renommierten Kleinkunstpreis so begehrt und beliebt macht. Am Freitag, 10. September wurden ab 19.30 Uhr in der Industriekathedrale die drei Jury-Preise und der Publikumspreis verliehen. Alle Sieger erhielten eine der begehrten mit jeweils 4.000 Euro dotierten Kupferpfannen, von denen zwei von der Pfannen-Hauptjury auserkoren wurden.

Uta Köbernick überzeugte mit ihrem Programm, in dem die Welt nicht geschönt, aber trotzdem schöner wird. „Ich bin noch nicht fertig“, so lautet ihre frohe Drohung. Als scheinintegrierte Deutsche in der Schweiz schlägt die gebürtige Europäerin ihre Ostberliner Wurzeln tief in die Blumentöpfe unserer Vorurteile. Und das mit Erfolg, wie die Hauptjury urteilte.

Den zweiten gleichwertigen Jurypreis und gleichzeitig auch den Publikumspreis erhielt Artem Zolotarov mit „Adoptivsprache“. Nach seiner schulischen Laufbahn folgte eine bewegte Zeit, in der er so manches ausprobierte und am Ende schließlich erfolgreich das Studium der Europäischen Literatur und Germanistik abschloss. Seine wahre Leidenschaft aber ist Poetry-Slam. Daneben schreibt er auch Lyrik und Prosa, Theaterstücke und Rap-Songs.

Der dritte im Reigen der Auszeichnungen, der Preis der saarländischen Kultusministerin, wird alljährlich von einer Jugendjury verliehen. Die jungen Menschen aus dem gesamten Saarland entschieden sich für den Stand-up-Comedian Jan van Weyde. Er begeisterte die Jugendjury mit seiner authentisch-unaufgeregten Art und seinem einzigartigen Slapstick-Talent!

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