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Ob es symbolisch gemeint war, oder auch nur reiner Zufall: Mit „Wind of Change“ vor der Begrüßung durch Bürgermeister Klaus Roth, startete das Heringessen der Stadt Homburg im Saalbau. Und bevor sich die über 700 Gäste dem Essen und Plausch mit den Sitznachbarn widmen konnten, stand noch die Rede unseres Oberbürgermeisters auf dem Plan.

Dabei ist diese Veranstaltung auch eine Möglichkeit, sich bei den Bürgern zu bedanken, die sich in und um ihre Stadt ehrenamtlich engagieren. In diesem Zusammenhang erläuterte und begründete Rüdiger Schneidewind nochmals die Entscheidung, eine Zelthalle zur zeitweisen Unterbringung der ankommenden Flüchtlinge in Homburg zu errichten. Denn gerade die Nutzung von (Turn-)Hallen im täglichen Vereinsleben, wären ein wichtiger Bestandteil der Integration. Aber auch die Hilfs- und Rettungskräfte waren Adressaten der Grüße, sind sie doch das ganze Jahr über in ihrer Freizeit für alle Bewohner im Einsatz, was bei den zwei gestrigen Großeinsätzen in der Stadt einmal wieder mehr bestätigt wurde.

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Zur Stärkung der Homburger Altstadt wurde die Renovierung des alten Rathauses angesprochen. Diese soll über den städtebaulichen Denkmalschutz und damit einhergehende Förderungen geschehen, auch wenn der Oberbürgermeister diese Maßnahme auf mehrere Jahre einschätzt, bevor erste Arbeiten umgesetzt werden können.

In diesem Zusammenhang äußerte er auch seinen Wunsch, den Grünmarkt an seinem Platz zu belassen und erteilte einem möglichen Umzug auf den Christian-Weber-Platz eine Absage. Gleichzeitig soll eine Reduzierung der Parkplätze in einem verträglichen Rahmen und die mögliche Ausweitung von Gastronomieflächen und der Sitzbereiche den Marktplatz zukünftig attraktiver machen. Gesteigertes Urlaubsflair mitten in Homburg.

Zur finanziellen Situation der Kreisstadt verdeutlichte er die Notwendigkeit einer Erhöhung der Gewerbesteuer, machte aber auch klar: „Ohne Hilfe von Saarbrücken und dem Bund, kriegen wir das nicht hin.“. Schließlich habe Homburg im Vergleich kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmeproblem.

Um sich für zukünftige Ansiedelungen von Unternehmen attraktiver zu machen, ist sicherlich die Infrastruktur ein maßgeblicher Faktor. Und dazu gehört auch der Breitbandausbau: bis Ende des Jahres soll durch das Engagement eines großen, privaten Anbieters in Jägersburg, Beeden und Schwarzenbach, aber auch in Homburg selbst, die Ausstattung mit „schnellem“ Internet voranschreiten.

Zum Ende seiner Rede erfolgte noch die Ankündigung des Relaunch der stadteigenen Homepage und die Vorstellung einer App über die Stadt, die in Zusammenarbeit mit der Saarbrücker Zeitung entwickelt wurde. Während der Internetauftritt in den nächsten 2 Wochen erneuert wird, ist die App sowohl für iOS und Android ab sofort verfügbar.

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