Symbolbild Foto: Deutsche Bahn AG / Tom Gundelwein

„Die Streckenreaktivierung Homburg-Zweibrücken hat eine wichtige Hürde genommen: Die Entwurfsplanung ist abgeschlossen. Damit kann das Planfeststellungsverfahren vorbereitet und eingeleitet werden. Und für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland gibt es eine weitere gute Nachricht: Weil die Bundesregierung die Förderquoten erhöht hat, müssen die Länder weniger zahlen“, freuen sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und seine saarländische Kollegin Anke Rehlinger: „Das ist ein toller Fortschritt für die Region und ein entscheidender Schritt zur Realisierung dieses Infrastrukturprojekts.“

Anke Rehlinger (SPD) – Foto: SPD Saar

Im Saarland begrüßt man die Fortschritte: „Wir reden nicht nur von einer Verkehrswende, sondern bringen sie auch auf die Schiene. Das Projekt ist auch ein gutes Beispiel für die nachbarschaftliche Zusammenarbeit unserer Bundesländer, aber auch den festen Willen des Bundes, kräftig in Infrastruktur zu investieren.“ Das Saarland muss für die Reaktivierung nur noch rund 2 Millionen Euro statt ursprünglich geplanter 4,7 Millionen Euro aufbringen.

Auch in der Pfalz ist die Freude groß. „Die S-Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt und ein weiterer Meilenstein beim Ausbau des ÖPNV in Rheinland-Pfalz,“ so die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Nach Fertigstellung der Entwurfsplanung hatte das Bundesverkehrsministerium grünes Licht für die Weiterführung des Projektes gegeben. Verkehrsminister Dr. Volker Wissing ergänzt: „Ich habe mich persönlich für die S-Bahn stark gemacht. Die Bahnstrecke wird ein weiterer wichtiger Baustein für einen getakteten, engmaschigen ÖPNV im ganzen Land.“

Eine zusätzliche Unterstützung erfährt die Reaktivierung der Bahnstrecke durch eine Novelle des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. „Diese ermöglicht, dass die Reaktivierung mit bis zu 90 Prozent statt wie bisher mit 60 Prozent vom Bund gefördert werden kann. Damit sinken die Kosten für die beiden Bundesländer.“ Für Rheinland-Pfalz bedeutet dies eine Ersparnis von rund fünf Millionen Euro im Vergleich zu den bisherigen Planungen.

Die stellvertretenden Ministerpräsidenten und Verkehrsminister ihrer Bundesländer, Anke Rehlinger für das Saarland und Dr. Volker Wissing für Rheinland-Pfalz, haben der DB-Netz AG mitgeteilt, dass die Bearbeitung der Planfeststellungsunterlagen starten kann.

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