Foto: MIBS/F. Roggenland
Anzeige

Ein Kinderbuch als Botschafter für Inklusion: Auf dem SPORTCAMPUS SAAR in Saarbrücken hat das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport am vergangenen Wochenende im Rahmen des SaarSportTages das Werk „Emma springt – Eine Geschichte über große Sprünge und kleine Wunder“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport und Bildung fanden sich zusammen, um die Veröffentlichung gebührend zu begleiten.

Die Geschichte rund um das Mädchen Emma erscheint zweisprachig in deutscher und französischer Fassung. Sie ist eng verknüpft mit den Special Olympics Nationalen Spielen Saarland 2026 und der begleitenden Kampagne „Dabeisein ist Saarland“. Im Zentrum steht eine Hauptfigur, die mit Mut und Offenheit vorlebt, warum Gemeinschaft und gegenseitiger Rückhalt das Fundament eines gelungenen Miteinanders bilden.

Anzeige

Für den saarländischen Innen-, Bau- und Sportminister Reinhold Jost reicht die Bedeutung des Buches deutlich über den literarischen Rahmen hinaus. „‚Emma springt‘ ist weit mehr als ein Kinderbuch. Es ist eine Einladung, Unterschiede als Stärke zu begreifen und Menschen mit Offenheit zu begegnen. Das Buch macht Mut und zeigt, wie wertvoll Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung für unsere Gesellschaft sind“, erklärte Jost. Mit Blick auf die am 15. Juni startenden Nationalen Spiele sprach er von einem saarländischen „Sommermärchen“, dessen Haltung das Buch literarisch vorwegnehme.

Foto: MIBS/F. Roggenland

Möglich wurde das Projekt durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung PSD L(i)ebensWert der PSD Bank RheinNeckarSaar eG. Deren Vorstandsvorsitzender Matthias Brändle betonte den nachhaltigen Anspruch: „Wir wollten ein Projekt unterstützen, das nicht nur für einen Anlass wirkt, sondern im Alltag der Kinder etwas bewegt.“ Inklusion gehöre dorthin, „wo sie am nachhaltigsten wirkt: in die Kinderzimmer, Kitas und Grundschulen unseres Landes“. Für die Stiftung sei eine Generation, die Vielfalt von klein auf als selbstverständlich erlebe, „die schönste Rendite“.

Auch prominente Gesichter des Sports stehen hinter der Veröffentlichung. Tischtennis-Olympia-Silbermedaillengewinner Patrick Franziska, Kunstturn-Weltmeisterin Pauline Schäfer-Betz und die mehrfache paralympische Medaillengewinnerin Denise Schindler aus dem Para-Radsport unterstützen das Vorhaben. Geschrieben wurde der Text von Ibrahima Ndiaye aus Saarbrücken und Anja Tuckermann aus Berlin, die Illustrationen schuf der Saarbrücker Zeichner Jürgen Schanz.

Foto: MIBS/F. Roggenland

Um die Botschaft fest in den Alltag der jüngsten Saarländerinnen und Saarländer einzubetten, sorgt das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur für eine flächendeckende Verbreitung. Alle Grund- und Förderschulen im Land erhalten Exemplare, ebenso die Kindertageseinrichtungen, Kommunen, Landkreise und öffentliche Bibliotheken. Bücher schenkten Kindern „nicht nur eine besondere Geschichte“, hieß es aus dem Bildungsressort, sondern eröffneten neue Welten und förderten die Bereitschaft, andere Perspektiven anzunehmen.

Anzeige

Emmas Geschichte zeige auf einfühlsame Weise, „wie bereichernd Vielfalt ist und wie wichtig es ist, einander mit Respekt, Offenheit und Wertschätzung zu begegnen“, so die Botschaft des Ministeriums weiter. Genau diese Verbindung aus Leseförderung und gelebter Teilhabe mache das Projekt zu einem starken Signal für Zusammenhalt. Für alle Interessierten ist das Buch, solange der Vorrat reicht, über den Online-Shop der Kampagne „Dabeisein ist Saarland“ auf der Webseite des LSVS erhältlich.

💬 Was meinst du dazu?Dein Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein