Die Saar-SPD bringt zum digitalen Bundesparteitag am 9. Mai einen eigenen Antrag ein, der sich mit der dauerhaften Sicherung des Industriestandorts Saarland befasst. Dessen Inhalte sollen ins Programm zur Bundestagswahl am 26. September einfließen.

Unter dem Titel „Unsere Industrie von morgen: sozial gerecht, wirtschaftlich stark, innovativ und ökologisch verantwortungsbewusst“ möchten die Saar-Sozialdemokraten deutlich machen, dass die Industrie Partner und Schlüssel zur Wende in der Klimapolitik ist. Dabei wolle man hervorheben, dass Industriepolitik für die Sozialdemokratie immer einer der Eckpfeiler ihres Handelns sei.

Gleichzeitig sei die Partei davon überzeugt, dass klimaneutrale Produktion nur Hand in Hand mit den Betrieben zu bewerkstelligen ist. Das setze voraus, dass entsprechende Schlüsseltechnologien und Produkte in Deutschland, am besten im Saarland entwickelt und hergestellt werden.

Die Saar-SPD fordert in diesem Zusammenhang, dass Deutschland einheitlich auftritt. Das Saarland könne dabei einen wichtigen Beitrag leisten, indem es den Anteil an erneuerbarer Energie erheblich steigert, die auch in der Industrie benötigt wird. Gleichzeitig solle der Ausstoß des umweltschädlichen CO2 bis 2030 massiv gesenkt werden. Finanziell müsse die hiesige Industrie gestärkt werden, damit ihr ein Umbau gelingt.

 

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