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Zu schmale Radwege, unübersichtliche Kreuzungen oder doch alles im grünen Bereich? Ab dem 1. September dürfen Radfahrerinnen und Radfahrer wieder Klartext reden. Dann startet der ADFC-Fahrradklima-Test, die nach Angaben des Verbands größte Befragung von Menschen auf dem Rad in ganz Deutschland. Auch der ADFC Saar ruft dazu auf, die Bedingungen im Saarland auf den Prüfstand zu stellen.

Bis zum 30. November haben alle Interessierten Zeit, ihr Urteil abzugeben. Die zentrale Frage dahinter ist denkbar einfach: Macht Radfahren vor Ort Spaß oder bedeutet es vor allem Stress? Bewertet werden soll, wie viel in den Kommunen tatsächlich fürs Radfahren getan wird, ob sich in den vergangenen Jahren etwas verbessert hat und in welchem Zustand die Radwege sind.

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Die Ergebnisse sind mehr als eine reine Stimmungsabfrage. Wer mitmacht, gibt den politisch Verantwortlichen eine direkte Rückmeldung darüber, wie gut das Radfahren im eigenen Ort funktioniert. Wie groß das Interesse ist, zeigt die Beteiligung beim vergangenen Durchgang: Bundesweit machten rund 213.000 Menschen mit, im Saarland beteiligten sich über 1800 Radlerinnen und Radler.

In diesem Jahr geht der Test, der bereits zum zwölften Mal stattfindet, einen neuen Weg. Erstmals rücken Kinder und Jugendliche mit einer eigenen Umfrage in den Mittelpunkt. Gefragt wird dabei nach ihren Gewohnheiten auf dem Rad und danach, was sie überhaupt brauchen, um sicher unterwegs zu sein. Damit bekommt eine Gruppe eine Stimme, deren Perspektive im Verkehrsalltag sonst leicht übersehen wird.

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Insgesamt setzt sich der Fahrradklima-Test aus drei getrennten Befragungen zusammen. Neben der Umfrage für Erwachsene und jener für Kinder und Jugendliche gibt es eine dritte, die sich an die Kommunen selbst richtet. So soll ein möglichst umfassendes Bild davon entstehen, wie fahrradfreundlich eine Stadt oder Gemeinde wirklich ist.

Die Teilnahme läuft online über die Adresse www.fkt.adfc.de und ist im gesamten Befragungszeitraum möglich. Der ADFC Saar hofft dabei auf rege Beteiligung aus der Region, denn je mehr Menschen ihre Erfahrungen schildern, desto aussagekräftiger fällt das Ergebnis für das Saarland am Ende aus.

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