Foto: Stadt St. Ingbert
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Von der düsteren Horrorliteratur über bissige Gesellschaftssatire bis zur artistischen Musikshow für die ganze Familie: Die Theaterszene in St. Ingbert stellt für den Rest des Jahres 2026 ein Programm auf die Beine, das drei sehr unterschiedliche Publikumsgeschmäcker bedient. Alle Vorstellungen gehen in der Stadthalle über die Bühne.

Den Anfang setzt am Samstag, 19. September 2026, die MediaBühne Hamburg mit „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll & Mr. Hyde“. Die Inszenierung nach dem Roman von Robert Louis Stevenson verlässt die ausgetretenen Pfade des klassischen Sprechtheaters: Schauspiel, Live-Synchronisation, aufwendige Trickfilme und ein eigens komponierter Orchester-Soundtrack verschmelzen zu einem sogenannten Projektionskunsttheater. Erzählt wird die bekannte Geschichte des angesehenen Dr. Jekyll, den seine Experimente in sein finsteres zweites Ich verwandeln. Empfohlen wird der Abend für Besucher ab 14 Jahren, Beginn ist um 19.30 Uhr.

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Deutlich mehr zum Lachen dürfte es am Dienstag, 3. November 2026, geben. Dann steht mit „Kalter weißer Mann“ eine Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob auf dem Spielplan, jenem Autorenduo, das bereits mit dem Erfolgsstück „Extrawurst“ für volle Häuser sorgte. Der Ausgangspunkt ist so simpel wie explosiv: Eine Trauerfeier läuft völlig aus dem Ruder, weil die Beschriftung eines Kranzes eine hitzige Debatte über gendergerechte Sprache und politische Korrektheit entfacht.

Mit temporeichen Dialogen und einem feinen Gespür für den Zeitgeist nimmt das Stück die großen Streitthemen der Gegenwart humorvoll aufs Korn. Auch diese Vorstellung startet um 19.30 Uhr.

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Der Höhepunkt für Familien folgt kurz vor Weihnachten. Am Sonntag, 13. Dezember 2026, bringt Theaterhits die Music-Circus-Show „A Million Dreams“ nach St. Ingbert. Die Produktion verbindet Musiktheater mit Zirkusartistik und erzählt die Geschichte des Visionärs P. T. Barnum, der seinen Traum vom großen Zirkus gegen alle Widerstände verwirklicht. Bekannte Songs wie „This Is Me“, „The Greatest Show“ und „A Million Dreams“ treffen dabei auf spektakuläre Choreografien und atemberaubende Akrobatik. Los geht es hier bereits um 18 Uhr.

Hinter dem auf drei Termine verkürzten Programm steckt eine organisatorische Umstellung. Die Theaterszene orientiert sich künftig am Kalenderjahr statt an einer jahresübergreifenden Spielzeit. Für 2026 bleiben daher nur die drei genannten Aufführungen. Ab 2027 kehrt das Theater zum gewohnten Umfang von fünf Vorstellungen zurück, die dann über das komplette Jahr verteilt werden.

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Der Vorverkauf für Abonnements und Einzeltickets läuft ab sofort. Karten gibt es über www.reservix.de sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Infotheke im Rathaus St. Ingbert am Markt 12. Telefonisch ist der Kartenservice unter 0761 88849999 täglich von 6 bis 22 Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Weitere Auskünfte erteilt die Kulturabteilung der Stadt unter der Nummer 06894 13518.

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