Foto: Die Linke Landesverband Saarland
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Die Linke im Saarland stellt sich für mögliche Neuwahlen des Saarbrücker Stadtrats und der Regionalversammlung geschlossen auf. Auf einer kommunalpolitischen Konferenz in der Kulturhalle Heusweiler verabschiedeten die Delegierten einstimmig eine Resolution, die als programmatisches Fundament für den anstehenden Wahlkampf dienen soll. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind klar gesetzt.

Im Zentrum der kommunalpolitischen Agenda stehen drei Felder, die in der Landeshauptstadt und im Regionalverband besonders unter Druck stehen: Sozialpolitik, bezahlbarer Wohnraum und eine verlässliche Gesundheitsversorgung. Mit dieser Schwerpunktsetzung reagiert die Partei auf eine Gemengelage, in der steigende Lebenshaltungskosten und ein angespannter Wohnungsmarkt zunehmend zum Alltagsproblem vieler Haushalte werden.

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Landeschef Florian Spaniol nutzte die Konferenz, um den Schulterschluss seiner Partei zu betonen. „Die Linke geht geschlossen und entschlossen in die Neuwahlen von Stadtrat und Regionalversammlung. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Interessen der Menschen in Saarbrücken und der Region konsequent zu vertreten“, erklärte er. Gerade angesichts wachsender sozialer Ungleichheit, so Spaniol, brauche es „eine starke linke Stimme in den kommunalen Parlamenten“.

Einen Blick zurück warf Jürgen Trenz, Vorsitzender der Linksfraktion in der Regionalversammlung Saarbrücken. Er verwies auf die bisherige Arbeit seiner Fraktion und beschrieb deren Selbstverständnis als bürgernah und problemorientiert. „Unsere Fraktion in der Regionalversammlung hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass die Linke immer ein verlässlicher Kümmerer und Ansprechpartner für die Probleme der Menschen war“, sagte Trenz.

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Konkret nannte er die Bandbreite der bearbeiteten Themen: soziale Unterstützung, Fragen der Gesundheitsversorgung und Anliegen aus den Städten und Gemeinden des Regionalverbands. Man sei präsent gewesen, habe zugehört und Lösungen eingefordert, betonte der Fraktionschef. Diesen Kurs wolle die Linke auch in der kommenden Wahlperiode fortsetzen, sofern die Wählerinnen und Wähler ihr erneut das Mandat dazu erteilen.

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Die einstimmige Verabschiedung der Resolution wertet die Partei als doppeltes Signal – nach innen wie nach außen. Intern soll sie die Reihen für den absehbar fordernden Wahlkampf schließen, nach außen die Handlungsfähigkeit der saarländischen Linken in einer Phase politischer Umbrüche unterstreichen. Mit der Konferenz in Heusweiler hat die Partei den Startschuss für ihre Vorbereitungen auf die möglichen Urnengänge in Saarbrücken und im Regionalverband gegeben.

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