Der FC Homburg möchte seine Heimbilanz in der Regionalliga Südwest verbessern. Nach dem 8:1-Sieg im Saarlandpokal-Achtelfinale bei der DJK Ballweiler-Wecklingen trifft die Mannschaft von Trainer Roland Seitz am Sonntag um 14 Uhr im Waldstadion auf den Tabellen-14. Kickers Offenbach. Mit sechs Heimsiegen aus elf Spielen sowie drei Unentschieden und zwei Niederlagen ist die Bilanz auf eigenem Platz mehr als ausbaufähig. Zu Spitzenreiter SGV Freiberg fehlen aktuell bereits zwölf Punkte.
Unabhängig davon hat der FC Homburg dennoch die Lizenz für die Dritte Liga beantragt. „Die Unterlagen wurden schon ab Dezember von uns vorbereitet, und das dauert seine Zeit“, erklärte der zweite Vorsitzende und Sportvorstand Michael Koch. Nach dem jüngsten Sieg von Freiberg und der Niederlage des FCH in Walldorf sei das Thema Aufstieg derzeit allerdings kein Thema mehr. „Nun gehen wir intensiv die Planungen für die kommende Saison an. Bis Ende März steht der Etat, dann werden wir das mögliche Saisonziel und die Kaderplanung angehen.“ Fest steht laut Koch bereits, dass der FC Homburg auch in der Saison 2026/27 mit Cheftrainer und Sportdirektor Roland Seitz arbeiten wird, dessen Vertrag ohnehin bis Juni 2027 läuft. „Wir haben in den letzten Jahren sehr häufig den Trainer gewechselt. Seitz bleibt auf jeden Fall Trainer.“
Auch Mittelfeldspieler Armend Qenaj, der im Sommer 2025 von der SGV Freiberg nach Homburg wechselte und bis 2027 unter Vertrag steht, erwartet eine Reaktion der Mannschaft. „Gegen Kickers Offenbach heißt es auf jeden Fall, die Niederlage in Walldorf vor eigenem Publikum zu korrigieren. Ein Sieg ist angesetzt“, sagte der 22-Jährige. Offenbach sei trotz Tabellenplatz 14 ein unangenehmer Gegner. „Wir müssen die bestmögliche Leistung zeigen, um die Punkte im Waldstadion zu holen.“
Mit dem Auftritt in Walldorf zeigte sich Qenaj unzufrieden. „Wir fanden keinen Zugriff auf den Gegner, und vorne hatten wir kaum Torchancen“, sagte der Offensivspieler. Nun gelte es zu zeigen, dass es gegen Offenbach deutlich besser laufen könne. Qenaj, der zuletzt häufiger auf der Bank saß, hofft dabei auch auf einen Einsatz in der Startelf. „Das entscheidet der Trainer“, sagte der 1,75 Meter große Mittelfeldspieler.
Trainer Roland Seitz wollte sich wie gewohnt nicht zur möglichen Startelf äußern. Sicher ist jedoch, dass er im Vergleich zur Partie in Walldorf umstellen muss. Mannschaftskapitän Mart Ristl fehlt nach seiner zehnten Gelben Karte gesperrt. „Offenbach ist angeschlagen und spielt eine enttäuschende Saison, ist aber nicht einfach zu bespielen“, sagte Seitz und verwies auf das jüngste Spiel des OFC beim TSV Steinbach-Haiger, in dem Offenbach nach einer 2:0-Halbzeitführung noch mit 2:4 verlor.
Gerne erinnert sich Seitz an das letzte Heimspiel gegen Offenbach unter seiner Regie zurück, als der FC Homburg mit 5:1 gewann. „Ich gehe davon aus, dass sowohl wir als auch Offenbach nach den jüngsten Niederlagen die richtige Reaktion zeigen wollen. Auf jeden Fall wird es ein interessantes Spiel, das wir natürlich gewinnen wollen.“ Neben Ristl werden auch Manuel Kober (Achillessehne), Nicolas Jörg (Adduktoren), Tim Littmann (Schambein), Sean Busch (Sprunggelenk) und Lukas Hoffmann (Oberschenkel) ausfallen.





















