Leitersport 2025 - Bild: Mareike Felsch
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In Schwarzenacker bereitet die galerie m beck die Eröffnung einer neuen Ausstellung vor, die ein Panorama aktueller künstlerischer Ausdrucksformen präsentiert. Fünf Positionen stehen im Fokus, verbunden durch die Frage nach dem Inneren, dem Poetischen und dem Menschlichen im Bild.

Die Arbeiten von Mareike Felsch führen in märchenhafte Bildwelten, die an Erinnerungen aus der Kindheit anknüpfen und sich zugleich durch ironische Zwischentöne öffnen. Ihre CollagenMalerei vereint Transfertechniken, Papiere, Servietten, Tapeten, Stoffe, Acryl- und Ölfarben, Monotypien, Tinten und Pigmente zu farbintensiven, vielschichtigen Räumen. Felsch setzt auf Trost, Ruhe und bewusst verteidigte Schönheit. Dazu passt das von Jo Pellenz formulierte Wort: „Kunst muss auch nicht immer im Kopf weh tun, es darf auch einfach mal im Herzen Freude machen.“

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Christof Wegner entwickelt seine Photographic Paintings aus der Fotografie heraus. Urbane Silhouetten werden zu minimalistischen Strukturen verdichtet, bis nur noch vertikale Impulse einer Bewegung bleiben. Licht, Raum und Tempo urbaner Erfahrung werden zu poetischen Momentaufnahmen, die ihren fotografischen Ursprung nahezu verbergen.

Berlin II FineArt Print 2017 – Bild: Christof Wegner

Bei Antonio Vitolo steht die Auseinandersetzung mit inneren Zuständen im Mittelpunkt. Seine Arbeiten verstehen sich als Übersetzung unbewusster Impulse, als Momentaufnahmen seelischer Prozesse, die im malerischen Akt Form gewinnen. Der künstlerische Prozess wird bei ihm zu einem meditativen Zustand, in dem äußere und innere Realität ineinander übergehen.

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Susanne Gross verbindet Landschaften, Himmel und architektonische Konstruktionen mit historischem Denken über die „ideale Stadt“. Begriffe wie Heimat, Bodenständigkeit und gesellschaftliche Haltung prägen ihren Ansatz, der Landschaft und urbane Räume als Orte menschlicher Erfahrung begreift.

Dietmar Gross schließlich arbeitet mit dem Spannungsfeld zwischen Vision und Irritation. Gesichter, Masken, Tiere und Augen erscheinen vertraut und fremd zugleich. Seine Bildsprache knüpft an Traditionen des Chiaroscuro und visionärer Kunst an und schafft eine Welt, die sich der Logik entzieht und den Betrachter nicht unberührt lässt.

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Die Ausstellung wird am 21. November 2025 um 18 Uhr in der galerie m beck im Historischen Schwedenhof, Am Schwedenhof 4 in Homburg-Schwarzenacker eröffnet. Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist dienstags bis donnerstags von 11 bis 18 Uhr und freitags von 11 bis 14 Uhr geöffnet, zusätzlich nach Vereinbarung.

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