Symbolbild
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Homburg macht sich bereit für einen Tag, der die Innenstadt in eine einzige große Bühne verwandelt: Am Samstag, 13. Juni, lädt die Kreis- und Universitätsstadt zum „Stadtfest der Inklusion“ ein. Anlass sind die Special Olympics Nationale Spiele Saarland, in deren Rahmen Homburg ein deutliches Signal für Offenheit, Begegnung und gelebtes Miteinander setzen will – mit Musik, Tanz, Mitmachaktionen und einem Programm, das alle Generationen ansprechen soll.

Für Bürgermeister Manfred Rippel ist das Fest weit mehr als eine eintägige Veranstaltung. „Viele Menschen sind in dieses Projekt eingebunden – und es wird eine tolle Sache für unsere Stadt. Wir sind stolz darauf, Austragungsort der Special Olympics zu sein“, sagt er. Dass sich so viele Vereine, Gruppen und Organisationen aus Homburg einbringen, wertet er als Beleg für den Zusammenhalt vor Ort: Gemeinsam wolle man „ein besonderes Fest für alle auf die Beine stellen“.

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Räumlich verteilt sich das Geschehen auf mehrere Schauplätze in der Innenstadt. Das Herzstück bilden der Christian-Weber-Platz und die Talstraße mit großer Bühne, Infoständen und Familienprogramm. Auch der Historische Marktplatz wird einbezogen und bietet den ganzen Tag über musikalische Beiträge. Am Vauban Carré entsteht zudem eine Blaulichtmeile, auf der Polizei, Feuerwehr und weitere Organisationen zum Informieren und Ausprobieren einladen.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr beim städtischen Veranstaltungskalender: Das traditionelle Familien- und Kinderfest im Stadtpark, das sonst eine Woche später stattfindet, wird 2026 ausnahmsweise in das „Stadtfest der Inklusion“ integriert. So entsteht ein gemeinsames Fest für alle Altersgruppen mit einem besonders breit gefächerten Angebot für Kinder, Familien und Erwachsene.

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Den offiziellen Auftakt markiert um 11 Uhr der große Fackellauf der Special Olympics mit mehr als 100 Teilnehmenden. Nach der Übergabe der Fackel durch Bürgermeister Rippel an die Fackelträger Finja Bastian und Michel Koch führt die Strecke vom Historischen Marktplatz über die Saarbrücker Straße und die Gerberstraße bis zum Christian-Weber-Platz. Begleitet wird der Lauf unter anderem von Gruppen des CJD, der Lebenshilfe, der Jugendfeuerwehr sowie freiwilligen Läuferinnen und Läufern aus dem Organisationsteam. Parallel dazu eröffnet die Jazz-Matinée des Musiksommers das musikalische Programm am Marktplatz.

Auf der Bühne am Christian-Weber-Platz beginnt bereits ab 10.30 Uhr die Show. Moderator Daniel von Hofen führt durch den Tag, den musikalischen Auftakt liefert „Pia & Nino – Deine Kinderband“ mit einer Mitmachshow zum Mitsingen und Mittanzen. Im weiteren Verlauf zeigen zahlreiche Tanz- und Showgruppen ihr Können, darunter die Tanzschule Unique mit ihren „Tanzmäusen“, die Cheerleader des TV Jägersburg und TV Homburg, die Tanzgruppe „Kalter Kaffee“, die Homburger Narrenzunft, die Human Moves Dance Company, die Tanzgruppe Souvenir sowie Saarkult e.V. mit einem türkischen Kindertanz.

Inklusive Beiträge stehen dabei bewusst im Zentrum. Die Lebenshilfe Saarpfalz bringt ihren „Gute-Laune-Tanz“ auf die Bühne, Comedian, Speaker und Inklusionsbotschafter Kai Bosch setzt humorvolle und persönliche Impulse. Für die jüngsten Gäste sorgt Clown Georg mehrfach am Tag für Unterhaltung, und die Pfadfindergruppe „Homburger Bussarde“ lädt zum Mitmachkonzert ein. Ab 16.30 Uhr übernimmt die Band „BabaShango“ die Hauptbühne und bringt sommerliche Festivalstimmung an den Christian-Weber-Platz.

Auch der Historische Marktplatz bleibt den ganzen Tag musikalisch besetzt. Nach dem Jazz-Trio „B-Section“ präsentieren sich Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Learn to Rock“. Den Abschluss gestaltet ab 19 Uhr die Italo-Pop-Band „Corona“ – ein Programmpunkt mit Bezug zu den italienischen Gästen, die Homburg im Rahmen des Host Town Programms empfängt.

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Für Thomas Höchst, städtischer Beauftragter für Schule und Inklusion, ist die Botschaft des Tages eindeutig: „Homburg ist bunt, vielfältig und inklusiv – und genau das wollen wir zeigen. Es geht darum, Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, Begegnungen zu schaffen, Vorurteile abzubauen und Inklusion für alle erlebbar zu machen.“ Für die Anreise weist die Stadt darauf hin, dass die Öffnungszeiten des Parkhauses und des Uhland-Parkplatzes am Veranstaltungstag bis 22.30 Uhr verlängert werden. Dort und am Enklerplatz kann ganztägig kostenlos geparkt werden.

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