Bild: Stephan Bonaventura

8 Spiele hat der FC Homburg bisher unter Trainer Timo Wenzel absolviert, 8 Mal hat man nicht verloren. Hört sich erst einmal gut an, doch bisher sprangen eben auch erst drei Siege heraus. Letzte Woche konnte man in Bahlingen immerhin erstmals drei Punkte aus der Fremde entführen. Am 35. Spieltag soll es nun im Waldstadion gegen die SG Sonnenhof Großaspach den nächsten Dreier geben.

Es war etwas, dass man beim FC Homburg schon länger nicht gesehen hatte: eine über 90 Minuten zufriedenstellende Leistung. Hätte der Bahlinger SC nicht zehn Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielt, hätte man gar von einem souveränen und nie gefährdeten Sieg sprechen können. Aber auch so konnte man gegen eines der heimstärksten Teams der Liga überzeugen.

Es scheint so, als dass Trainer Timo Wenzel die Mannschaft nach einigen Wochen endlich wieder aus dem großen Tief geholt hat, das den FCH seit Herbst vergangenen Jahres begleitete. Freilich kommt dieser Aufschwung deutlich zu spät, um tabellarisch noch einmal Spannung aufkommen lassen. Doch immerhin hat man mit dem Abstieg mittlerweile gar nichts mehr zu tun. So wie auch der Gast an diesem Samstag, die SG Sonnenhof Großaspach. Diese steht zwar auf Platz 18, doch nachdem unter der Woche entschieden wurde, dass diese Saison nur zwei Vereine aus der Regionalliga Südwest absteigen sollen, haben auch die Schwaben ein beruhigendes Polster auf den ersten Abstiegsplatz.

Beide Teams können also befreit aufspielen. Somit könnte ein interessantes Spiel über die Bühne gehen, denn die Schwaben sind laut Wenzel besser als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. „Das ist eine spielerisch sehr gute Mannschaft. Wir müssen da unheimlich aufpassen.“ Vor allem ein Spieler sticht bei den Großaspachern hervor: der 19-jährige Marvin Cuni, der an rund der Hälfte der Treffer seiner Mannschaft direkt beteiligt war und mit 18 Treffern zweitbester Torschütze der Liga ist.

Wie die Homburger haben auch die Schwaben vor einigen Wochen den Trainer gewechselt. Seit rund zwei Monaten steht beim Tabellen-18. Walter Tomae an der Seitenlinie. In 13 Spielen hat der 54-Jährige bisher 4 Siege eingefahren – eine gute Bilanz sieht anders aus. Doch auch beim FCH ist die Punkteausbeute unter Wenzel noch ausbaufähig. In 8 Spielen hat man bereits 5 Mal Remis gespielt. Nicht zuletzt deshalb drängt der Coach auf den dritten Heimsieg unter seiner Regie. „Wir wollen den Lauf mitnehmen, den wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben und freuen uns deshalb auf das Spiel.“

Nicht dabei sein im Waldstadion wird Stefano Maier, der an einer Wadenblessur laboriert. Auch bei Mart Ristl (Muskelfaserriss), Patrick Lienhard (Schlag aufs Schienbein) und Jonas Scholz (Corona) ist ein Einsatz fraglich. Wieder dabei sein kann jedoch Marco Hingerl, der eine Gelbsperre abgesessen hat.

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