Symbolbild

Die Zahl der Verkehrsopfer auf saarländischen Straßen auf ein Minimum reduzieren: Mit diesem Ziel wurde unter dem Titel „Saarland – Miteinander sicher mobil“ der Entwurf für das erste saarländische Verkehrssicherheitsprogramm seiner Art vorgestellt. 

Bei allen positiven Entwicklungen der letzten Jahre verlieren in Deutschland noch immer jeden Tag im Schnitt 8 Menschen im Straßenverkehr ihr Leben. Knapp 1.000 verunglücken täglich und tragen teilweise lebenslange Folgen davon. Mit seiner Fülle an entsprechenden Initiativen und Kampagnen, wie z. B. Spiegeleinstellplätze, Wildunfallprävention, Verkehrssicherheitsscreenings und Schulwegpläne soll das Programm dazu beitragen, die Verkehrsunfallzahlen im Saarland zu senken. Dabei werden auch bei allen Neubau-, Ausbau- und Umbauvorhaben übergeordnet die Prinzipien von „Einheit von Bau und Betrieb“ sowie der „fehlerverzeihenden und selbsterklärenden“ Straße umgesetzt, um bestmögliche Sicherheitsstandards im saarländischen Straßenverkehr zu etablieren.

„Eine Vision, eine Zahl, ein Ziel: Wir wollen null Verkehrstote, null Schwerverletzte im Straßenverkehr. Wir wollen, dass alle Saarländer so sicher wie nur irgend möglich auf unseren Straßen unterwegs sind, unabhängig davon, mit welchem Verkehrsmittel sie unterwegs sind oder ob sie als Fußgänger am Verkehr teilnehmen“, so Verkehrsministerin Anke Rehlinger über die angestrebte Null, die ‚Vision Zero‘. „Mit dem Verkehrssicherheitsprogramm haben wir versucht, die Vielzahl der Handlungsfelder zusammenzubringen und auch sinnig miteinander zu verknüpfen. Letztendlich geht es nicht nur darum, dass wir uns auf einem gemeinsamen Leitfaden verständigen, sondern auch darum, moderne Verkehrssicherheitsarbeit greifbar zu machen.“

Das Verkehrssicherheitsprogramm greift nun alle potenziellen Gefahrenquellen auf und erläutert mögliche gefahrenreduzierende Maßnahmen. Im Dialog mit Verbänden, Kammern, Kommunen, Interessenvertretungen und entsprechenden Akteuren der Verkehrssicherheit soll nun in den kommenden Wochen die Endfassung erarbeitet werden. Die Endfassung und Präsentation des Verkehrssicherheitsprogramms ist für Anfang 2022 geplant.

Vorheriger ArtikelGrößere Teilhabe von Menschen mit Behinderung: Sportministerium fördert Special Olympics Saarland mit 100.000 Euro
Nächster ArtikelAufbruchsstimmung in Blieskastel in Sachen Klimaschutz

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.