Foto: UKS
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Wie reagiere ich, wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht? Die Antwort auf diese Frage kann Leben retten – und genau darauf setzt das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) bei seinem Auftritt in Homburg. Am Samstag, 5. September 2026, ist das Klinikum von 10 bis 16 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz vertreten und stellt dort den Umgang mit dem Notfall in den Mittelpunkt.

Der Aktionstag trägt den Titel „Homburg lebt gesund“ und ist Teil der landesweiten Initiative „Das Saarland lebt gesund“. Ziel ist es, die Menschen für Gesundheit und Vorsorge zu sensibilisieren. Traditionell organisiert die Stadt Homburg die Veranstaltung, bei der zahlreiche Organisationen mit Infoständen und Mitmachangeboten vertreten sind. Das UKS bringt in diesem Jahr gleich mehrere Themen mit.

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Durchgehend über den ganzen Tag dreht sich am Stand des Klinikums alles um die Botschaft „Reanimieren kann jeder“. Unter Anleitung der Klinik für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie sowie des Simulationszentrums können Besucherinnen und Besucher die Basismaßnahmen der Wiederbelebung an Übungspuppen selbst ausprobieren. Wer unsicher ist oder Fragen hat, findet hier fachkundige Ansprechpartner.

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Rund um das Reanimationsangebot wechseln im Laufe des Tages drei weitere Schwerpunkte. Den Anfang macht von 10 bis 12 Uhr das Thema rauchfreies Leben: Das Lungenkrebszentrum als Teil des Tumorzentrums (UTS) am UKS berät zur Raucherentwöhnung und gibt praktische Tipps für den Ausstieg. Der Fokus liegt darauf, den ersten Schritt zu erleichtern.

Am Mittag, zwischen 12 und 14 Uhr, übernehmen die Hebammen der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin. Sie beantworten Fragen werdender Eltern und legen Informationsblätter aus – etwa zum Packen der Kreißsaal-Tasche oder zur richtigen Ernährung in der Schwangerschaft. Für Familien gibt es zudem eine kreative Aktion: Aus bereitgestellten Perlen lassen sich kostenlos individuelle Namensbändchen für das Baby gestalten, an der auch Geschwisterkinder mitbasteln dürfen.

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Den Abschluss bildet von 14 bis 16 Uhr die multimodale Schmerztherapie. Mitarbeitende des entsprechenden Zentrums am UKS erklären, wie medizinische, physikalische, psychologische und soziale Ansätze zusammenspielen, um chronische Schmerzen des Bewegungsapparats zu lindern. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen spürbar zu verbessern. Das UKS lädt alle Interessierten ein, am Stand vorbeizuschauen und ins Gespräch zu kommen.

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