Foto: SV Elversberg
Anzeige

Die SV Elversberg verstärkt ihren Torwartbereich mit einem alten Bekannten: Elias Etringer kehrt an die Kaiserlinde zurück. Der 18-Jährige unterschreibt einen Dreijahresvertrag bis zum Sommer 2029 und schließt damit einen Kreis, der vor seinem Wechsel in den Breisgau begonnen hatte.

Mit 1,91 Metern bringt der Schlussmann körperliche Voraussetzungen mit, die im modernen Profifußball für jeden Keeper Gold wert sind. Ausgebildet wurde Etringer bis 2023 in den Nachwuchsteams der SVE, ehe ihn sein Weg zum SC Freiburg führte. Dort sammelte er zunächst Erfahrung in der B-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest und stand nach der Liga-Reform zwei Spielzeiten lang in der U19 DFB-Nachwuchsliga zwischen den Pfosten.

Anzeige

Die Statistik unterstreicht, dass Etringer in Freiburg nicht nur mittrainiert, sondern regelmäßig gefordert wurde. In den vergangenen drei Jahren brachte er es im Nachwuchsbereich auf 49 Pflichtspiele – eine Zahl, die für Kontinuität auf hohem Ausbildungsniveau steht.

Für Sportdirektor Christian Weber passt die Personalie aus mehreren Gründen ins sportliche Konzept der Elversberger. „Mit Elias verpflichten wir einen jungen und gut ausgebildeten Torwart, der zudem aus unserer eigenen Jugend stammt und dementsprechend auch eine gewisse Identifikation mitbringt“, erklärt Weber. Etringer werde bei der Lizenzmannschaft trainieren und parallel in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln, „um sukzessive an die Anforderungen im Profibereich herangeführt“ zu werden.

Anzeige

Der Torhüter selbst spricht von einer besonderen Rückkehr. „Ich hatte in Freiburg eine schöne und lehrreiche Zeit, freue mich jetzt aber sehr über die Rückkehr nach Elversberg“, sagt Etringer. Den Aufstieg seines Heimatvereins habe er aus der Distanz aufmerksam verfolgt. „Ich habe den Weg des Vereins in den vergangenen Jahren immer verfolgt, deshalb ist es etwas Besonderes für mich, wieder hier zu sein.“

Anzeige

Dass er die Anforderungen kennt, die mit dem Sprung in den Profikader verbunden sind, lässt der 18-Jährige ebenfalls anklingen. Er wolle die Gelegenheit nutzen, sich „jeden Tag weiterzuentwickeln und viel zu lernen“, um die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen zu können. Mit der Doppelrolle zwischen erster und zweiter Mannschaft erhält er dafür ein Umfeld, das Training auf hohem Niveau und konkrete Wettkampferfahrung verbindet – ein Modell, mit dem die SVE in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrfach junge Spieler an den Profibereich herangeführt hat.

💬 Was meinst du dazu?Dein Kommentar
Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein