Die beiden Akteure Stefan Schwarzmüller und Andreas Kuhn präsentieren Anfang Februar erneut eine szenische Lesung unter dem Titel „Die Freiheit des Panthers“. — Foto: Sonja Colling-Bost
Anzeige

In der Stadtbücherei St. Ingbert beginnt das neue Jahr mit Literatur: Noch bevor der Frühling einzieht, startet das St. Ingberter Literaturforum sein Programm 2026 und setzt dabei auf drei sehr unterschiedliche Abende, die alle in den Räumen der Bücherei in der Kaiserstraße stattfinden.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 21. Januar 2026, eine Begegnung mit dem saarländischen Liedermacher, Pädagogen und Schriftsteller Hans Bollinger. Er stellt sein aktuelles Buch „Wir Nachkriegs-Kinder“ vor. Darin blickt Bollinger auf seine Kindheit und Jugend in den 1950er und 60er Jahren zurück, die er in seinem saarpfälzischen Heimatdorf verbracht hat. Die Lesung verbindet persönliche Erinnerungen mit einem Stück regionaler Zeitgeschichte.

Anzeige

Nur wenige Wochen später kehrt ein bereits erprobtes Format zurück: Für Mittwoch, 4. Februar 2026, ist erneut ein Rilke-Abend geplant. ILF-Sprecher Jürgen Bost ist nach eigenen Angaben sehr zufrieden, dass eine Wiederholung des Programms möglich wurde. Die literarische Soiree war im vergangenen Jahr in Kooperation mit der KEB Saarpfalz im Trauzimmer des Kulturhauses so stark nachgefragt, dass zahlreiche Anmeldungen nicht berücksichtigt werden konnten.

Diesmal findet die Veranstaltung in der Stadtbücherei statt. Wieder auf der Bühne stehen die beiden Akteure Stefan Schwarzmüller und Andreas Kuhn. Unter dem Titel „Die Freiheit des Panthers“ präsentieren sie erneut zentrale Gedichte Rainer Maria Rilkes und zeichnen zugleich wichtige Stationen aus dem bewegten, rastlosen Leben des Dichters nach. Die szenische Lesung verbindet damit Lyrik und biografische Einblicke.

Anzeige

Den Abschluss des Frühjahrsblocks bildet am Mittwoch, 25. Februar 2026, eine Buchvorstellung mit Prof. Tanja Michael und Corinna Hartmann. Die beiden Psychologinnen stellen ihr Buch „55 Fragen an die Seele – Wie sie tickt und was ihr Halt gibt“ vor. Das Werk fasst aktuelle Forschungsergebnisse aus der Psychologie zusammen und überträgt sie in alltagstaugliche Ratschläge. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen ihre seelische Gesundheit stärken können.

Nach Angaben der Autorinnen zeigt das Buch, wie sich die eigenen Selbstheilungskräfte nutzen lassen, um das innere Gleichgewicht wiederzufinden und langfristig zu bewahren. Die Lesung in St. Ingbert bietet damit nicht nur Einblicke in wissenschaftliche Hintergründe, sondern auch praktische Anregungen für den Umgang mit Belastungen im Alltag.

Der Eintritt zu allen drei Veranstaltungen des St. Ingberter Literaturforums ist frei. Aus organisatorischen Gründen wird jedoch um eine vorherige Anmeldung bei der Stadtbücherei St. Ingbert gebeten. Anmeldungen sind telefonisch unter 06894/13-711 oder per E-Mail an stadtbuecherei@st-ingbert.de möglich.

Anzeige