Symbolbild - In St. Ingbert
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Zum Jahresende hat der St. Ingberter Stadtrat noch einmal eine umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. Im großen Sitzungssaal des Rathauses wurden mehrere Projekte auf den Weg gebracht, die Stadtbild, Infrastruktur und kulturelles Leben in den kommenden Jahren deutlich prägen dürften.

Für den Stadtpark gab es ein klares Signal: Die Verwaltung wurde beauftragt, Planungsleistungen für den Bau einer Adventure-Golf-Anlage in der Gustav-Clauss-Anlage zu vergeben. Vorgesehen ist, die neue Freizeitfläche auf dem ehemaligen Gelände der Tischtennishalle zu errichten. Mit dem Beschluss ist der Weg frei, konkrete Pläne auszuarbeiten und die nötigen Fachbüros zu beauftragen.

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Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Zukunft der Ingobertushalle. Der Stadtrat beschloss, Fördermittel für eine umfassende Sanierung der mehr als 50 Jahre alten Mehrzweckhalle zu beantragen. Die Stadt will das Projekt sowohl im Bundesförderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ als auch im Infrastrukturpaket anmelden. Ziel ist eine bauliche Erneuerung und Modernisierung, damit Sport- und Veranstaltungsnutzung mit Zuschauerbeteiligung langfristig wieder möglich werden. Mit den Förderanträgen soll die Ingobertushalle als zentral gelegener Ort für Sport, Kultur und gesellschaftliches Leben dauerhaft gesichert werden.

Auch beim Thema Mobilität stellte sich der Rat hinter ein Zukunftsprojekt. St. Ingbert soll Praxispartner im Forschungsvorhaben „ZAVF Saar – Zentrum für automatisiertes und vernetztes Fahren im Saarland“ werden. Der Stadtrat stimmte dazu einem sogenannten Letter of Intent (LOI) zu. In diesem Schreiben hält die Stadt fest, das Projekt wissenschaftlich zu unterstützen und als Erprobungsraum für autonomes Fahren im öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung zu stehen.

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Im Bereich Stadtentwicklung wurde ein weiterer Auftrag vergeben: Für das Areal der Alten Baumwollspinnerei beschloss der Rat die Vergabe der Tief-, Garten- und Landschaftsbauarbeiten. Damit rücken die baulichen Veränderungen auf dem Gelände näher. Zudem wurde der Öffentlichkeit das Ausstellungskonzept für das Albert-Weisgerber-Museum vorgestellt, das künftig an diesem Standort eine wichtige Rolle spielen soll.

Ein neues Gremium wird sich künftig mit Fragen des Zusammenlebens in der Stadt befassen. Der Stadtrat beschloss die Einrichtung eines Integrationsbeirates und verabschiedete gleichzeitig die entsprechende Satzung in der vorgelegten Fassung. Der Beirat soll die Arbeit der städtischen Gremien in Integrationsfragen begleiten und Impulse aus der Stadtgesellschaft aufnehmen.

In Sengscheid steht eine wichtige Infrastrukturmaßnahme an. Der Stadtrat gab grünes Licht für die Kanalsanierung im Alten Weg im Bereich der Pumpstation. Die Maßnahme ist im Wirtschaftsplan 2025 des Abwasserbetriebes vorgesehen und wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Der erste Abschnitt befindet sich bereits im Bau und soll planmäßig bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Für den weiteren Bauabschnitt ist der Baubeginn im Januar 2026 vorgesehen.

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Darüber hinaus fasste der Rat Beschlüsse zu mehreren Bebauungsplänen und deren Änderungen. Mit diesen Entscheidungen stellt St. Ingbert zum Jahresende die Weichen für anstehende Projekte in den Bereichen Freizeit, Kultur, Infrastruktur und Stadtentwicklung.

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