Foto: Sparda-Bank Südwest eG
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Ein neuer Anlaufpunkt für rund die Bankkundschaft in St. Wendel: Die Sparda-Bank Südwest hat ihre frisch bezogene Filiale in der Tholeyer Straße 3e mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht. Damit endet eine rund sechsmonatige Bauphase, an deren Ende ein Standort steht, den die Genossenschaftsbank als nächste „Filiale der Zukunft“ versteht. Seit dem 1. Juni 2026 ist die alte Adresse in der Wilhelmstraße 20 Geschichte.

Der Umzug ist mehr als ein Tapetenwechsel. Helle Räume, eine offene Raumaufteilung und ein durchdachtes Beratungskonzept sollen den Charakter des Standorts verändern. Im Mittelpunkt stehen kurze Wege, persönliche Gespräche und eine Atmosphäre, die eher an einen modernen Treffpunkt als an einen klassischen Bankschalter erinnert. Berücksichtigt wurden bei der Planung sowohl die Erwartungen der Kundschaft als auch die Wünsche des Teams vor Ort.

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„Die Eröffnung unserer ,Filiale der Zukunft‘ in St. Wendel ist für uns ein ganz besonderer Moment“, sagte Benjamin Scheu, Vertriebsleiter der Sparda-Bank Südwest, bei der Feier. Nach intensiver Planung und Umsetzung sei nun ein Ort entstanden, „an dem persönliche Beratung, Service und Kundennähe im Mittelpunkt stehen“. Die Investition wertet das Institut zugleich als Bekenntnis zum Standort St. Wendel und zur Beratung vor Ort – in einer Zeit, in der viele Banken ihr Filialnetz eher ausdünnen.

Dass die Modernisierung über die Optik hinausgeht, betont Pressesprecherin Caroline Wittemann. Die neuen Filialen seien „Ausdruck unseres Anspruchs, Banking persönlich, modern und regional erlebbar zu machen“. Investiert werde damit nicht nur in zeitgemäße Dienstleistungen, sondern auch in die Zukunft der Standorte und in die Region selbst. Ein Konzept, das nach Einschätzung der Bank auch jüngere Generationen stärker ansprechen soll.

Am Eröffnungstag ließen sich die Gäste durch die Räume führen, kosteten Snacks und Kaffeespezialitäten und verfolgten den Auftritt der Cheerleader des TV 1861 St. Wendel. Spiel- und Gewinnaktionen rundeten das Programm ab. Die Resonanz fiel positiv aus, wie eine langjährige Kundin vor Ort schilderte: „Die neue Filiale ist hell, modern und zugleich sehr persönlich. Man fühlt sich direkt willkommen und merkt, dass hier viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre und gute Beratung gelegt wurde.“

Einen festen Platz hatte auch das gesellschaftliche Engagement. Im Namen des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Südwest übergab das Institut Spenden in Höhe von jeweils 1.500 Euro an die Tierfreunde Schaumberg und die Vereinigung der Freunde des Gymnasium Wendalinum. „Ein Projekt wie die Gestaltung der ‚Filiale der Zukunft‘ gelingt nur, wenn viele Menschen mit großem Einsatz zusammenarbeiten“, dankte Scheu allen Beteiligten – von den Partnerfirmen bis zum eigenen Team.

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Die Eröffnung in der Kreisstadt ist Teil einer größeren strategischen Linie. Weitere Standorte in Bingerbrück, Alzey und Neuwied sollen nach dem gleichen Konzept umgebaut werden. „Für uns bleibt die Filiale ein wichtiger Ort der Begegnung, der persönlichen Beratung und des Vertrauens“, fasst Wittemann zusammen. In St. Wendel ist dieser Anspruch nun an einer neuen Adresse zu besichtigen.

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